Diese 4 Planungsfehler können Ihren E-Commerce-Erfolg ruinieren

E-Commerce ist, einfach ausgedrückt, die Gegenwart und Die Zukunft. Laut eMarketer werden die Online-Umsätze bis 2020 voraussichtlich 4 Billionen Dollar übersteigen!

Doch der Einzelhandel wird immer auch eine Geschichte von David gegen Goliath bleiben. Früher kämpften die Läden gegen die stationären Giganten Walmart und Kmart. Heute heißen sie Amazon und eBay. Die bittere Realität für kleinere Online-Händler ist, dass selbst die kleinste Panne Kunden abschrecken und somit ihren Umsatz schmälern kann.

Um sicherzustellen, dass Ihr Kundenstamm kontinuierlich wächst und sich Ihr Gewinn verbessert, finden Sie hier vier häufige Fehler, die Sie in der Anfangsphase Ihres E-Commerce-Geschäfts vermeiden können und sollten.

1. Inhalte für die falsche Zielgruppe erstellen

Content-Marketing und E-Commerce gehören zusammen. Das Hauptziel ist es, die richtige Botschaft den empfänglichsten Zielgruppen zu präsentieren. Richtig eingesetzt, kann Ihr Markencontent Ihr wertvollstes Gut sein. Andererseits kann er auch eine der größten Kommunikationsbarrieren zu Ihrer Zielgruppe darstellen.

Deshalb ist es unerlässlich, dass Sie sich Zeit nehmen, jede Nachricht, die Sie versenden, sorgfältig zu planen und deren Wirkung zu bedenken. Dazu gehört, auf die vorherrschenden Sorgen und Probleme in Ihrer Branche einzugehen. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Tools, die Sie dabei unterstützen.

Digimind ist beispielsweise eine Web-Monitoring-Software, mit der Sie bestimmte Schlüsselwörter in sozialen Netzwerken und großen Nachrichtenportalen verfolgen können. Durch detaillierte Recherchen gewinnen Sie vielfältige Erkenntnisse, die Ihnen als Inspiration für Ihre Inhalte dienen können.

Noch wichtiger als die Suche nach den aktuellsten Themen ist es, Inhalte zu erstellen, die unterschiedliche Interessensebenen berücksichtigen. Jemand, der beispielsweise beiläufig nach Lösungen für seine Probleme sucht, interessiert sich in der Regel nicht für aggressive, verkaufsorientierte Inhalte, sondern möchte informiert werden. Daher müssen Sie die gesamte Customer Journey Ihres E-Commerce-Unternehmens analysieren und Ihre Inhalte entsprechend anpassen.

2. Fehleinschätzung der Nachfrage

Bestandsprobleme können Ihr Unternehmen schneller ruinieren als alles andere. Da E-Commerce eine relativ neue Methode im Einzelhandel ist, stehen Unternehmen weltweit vor zahlreichen Herausforderungen und Fehlkalkulationen. Schon der kleinste Fehler kann Ihre Logistik gefährden und Ihre Gewinne schmälern.

Die gute Nachricht: E-Commerce und Big Data entwickeln sich parallel. Predictive Analytics ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern ein wertvolles Werkzeug, mit dem Unternehmen ihre Kundennachfrage besser einschätzen und Kosten im Bestandsmanagement sparen können.

Lösungen wie Forecastly nutzen Big-Data-Analysen und Nachfrageprognosen, um Amazon-Händlern zu helfen, willkürliche Schätzungen zu eliminieren und so Lagerengpässe flächendeckend zu vermeiden. Auch kleine Unternehmen und Händler stoßen häufig auf große Schwierigkeiten bei der Bestandsplanung, der Ausnutzung von Marktineffizienzen und der Optimierung ihrer Lieferkette.

Forecastly kann helfen: Der Algorithmus nutzt verlässliche Daten, um den optimalen Lagerbestand zu ermitteln und Überraschungen beim Nachschub zu vermeiden. So kann jeder mit den Branchenriesen konkurrieren und gleichzeitig von Amazons Erfolg profitieren!

Um in der turbulenten Welt des E-Commerce zu überleben, müssen Sie sicherstellen, dass jede wichtige Entscheidung, die Sie treffen, durch geeignete Daten untermauert und validiert wird.

3. Nicht in Websicherheit investieren

Cyberangriffe werden immer häufiger. Das ist leider die Realität unserer heutigen Welt. Wenn Sie einen Onlineshop betreiben, erwarten Ihre Kunden, dass ihre Daten sicher sind. Da wichtige Finanzdaten ausgetauscht werden, dürfen Sie keinerlei Risiken eingehen. Ist Ihre Plattform nicht ausreichend geschützt, werden all Ihre Marketing- und Vertriebsbemühungen keine nennenswerten Erfolge bringen.

Wenn Sie neu im E-Commerce sind oder noch keine ernsthaften Vorkehrungen getroffen haben, um die Sicherheit Ihrer Plattform für alle zu gewährleisten, sollten Sie keine Zeit mehr verlieren und sich mit den Grundlagen der Website-Sicherheit vertraut machen.

Machen Sie sich zunächst mit den PCI-Sicherheitsstandards vertraut. Diese wurden eingeführt, um Sicherheitsrichtlinien für die Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von Zahlungsinformationen durch Händler festzulegen. Da sich die Rahmenbedingungen ständig ändern, sollten Sie sich über alle Änderungen und neuen Anforderungen auf dem Laufenden halten.

Als Nächstes sollten Sie sich ein SSL-Zertifikat besorgen. Dadurch wird sichergestellt, dass alle an Ihre Website gesendeten Informationen, wie Benutzernamen, Passwörter, Kreditkarteninformationen usw., verschlüsselt und geschützt werden. Dies ist nicht nur gemäß den PCI-Standards vorgeschrieben, sondern gibt Ihren Kunden auch die Gewissheit, dass ihre Daten geschützt sind.

Die Vernachlässigung der Websicherheit ist einer der größten Fehler, die man beim Betrieb eines Onlineshops begehen kann. Die Risiken können für Ihr Unternehmen existenzbedrohend sein.

4. Unterschätzung des Wertes des Kundenservice

Einer der häufigsten Irrtümer im E-Commerce ist die Annahme, Kundenservice sei irrelevant. Anfangs traf das bis zu einem gewissen Grad zu. Doch 2017 ist er ein entscheidender Faktor, der Online-Unternehmen von der Konkurrenz abhebt.

Für E-Commerce-Unternehmen gibt es viele Möglichkeiten, im Kundenservice zu glänzen. Wie alle Unternehmer wissen, sind Kunden heutzutage unglaublich ungeduldig. Anstatt zu warten und sich zu ärgern, wechseln sie einfach zum nächsten Anbieter, der ihre Bedürfnisse besser erfüllt. Deshalb müssen Kundeninteraktionen schnell, einfach und zielführend sein. Niemand ruft gerne eine Hotline an und wartet dann in der Warteschleife, während er sich Fahrstuhlmusik anhören muss.

Die Implementierung einer Live-Chat-Funktion auf Ihrer Plattform ist für alle Beteiligten von Vorteil. Kunden können innerhalb von Sekunden mit einem Servicemitarbeiter in Kontakt treten. Ihre Mitarbeiter können mehrere Kunden gleichzeitig betreuen.

Die Wahl für Kunden ist einfach. Sie können entweder ins Auto steigen, sich durch den Verkehr kämpfen und sich durch die Menschenmassen drängen, um das zu finden, was sie brauchen. Oder sie können sich einfach an ihren Computer oder ihr Mobilgerät einloggen und mit wenigen Klicks einkaufen. Dieser Trend dürfte sich in absehbarer Zeit nicht verlangsamen.

Die Integration von Online-Kaufoptionen in Ihr Geschäftsmodell ist ein wichtiger und notwendiger Schritt. Vermeiden Sie unbedingt diese Fehler in der Anfangsphase Ihres Unternehmens, da sie Ihnen später schaden werden.

___
by PRATIK DHOLAKIYA
Quelle: Unternehmer

Werbung

Werbung

Neueste Beiträge

Obenverladearme