Die sich wandelnde Landschaft des digitalen Marketings

Die digitale Revolution, die den Einzelhandel und das Marketing weltweit erfasst hat, entwickelt sich stetig weiter. Es entstehen ausgefeilte Lösungen, um dem sich ständig wandelnden Konsumverhalten gerecht zu werden. Zudem werden Trends, die sich bereits seit einiger Zeit abzeichnen, durch den Ausbruch von Covid-19 noch beschleunigt.

Am deutlichsten zeigt sich dies daran, dass immer mehr Verbraucher aufgrund pandemiebedingter Lockdowns und Einschränkungen stationäre Geschäfte meiden und stattdessen E-Commerce-Plattformen nutzen. Dies beschleunigt einen Trend, der sich bereits seit vielen Jahren abzeichnet.

„Diese abrupten Veränderungen haben viele Einzelhändler vor die Herausforderung gestellt, ihre Kunden über alternative Kanäle effektiv zu bedienen. Digital-First- und Omnichannel-Händler konnten sich leichter anpassen, während Einzelhändler, die stationäre Geschäfte und den persönlichen Kontakt gegenüber Omnichannel-Strategien priorisierten, Schwierigkeiten hatten, zu reagieren“, so die Berater von McKinsey in einem Bericht. berichten.

Der rasante Wandel hin zum E-Commerce ist jedoch nicht der einzige Trend, mit dem sich Marketingfachleute auseinandersetzen müssen. Auch Social Shopping – bei dem Konsumenten Produkte in sozialen Medien recherchieren, bevor sie einen Kauf tätigen – gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Laut der E-Commerce-Agentur Absolunet gaben rund 30 % der Konsumenten an, direkt über Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram einkaufen zu wollen.

Kunden wünschen sich zunehmend personalisierte Angebote. Marken reagieren darauf, indem sie mithilfe digitaler Lösungen wie maschinellem Lernen das Kundenerlebnis an individuelle Vorlieben, Interessen und Verhaltensweisen anpassen.

Neue Marketinglösungen

Angesichts des sich wandelnden Marktumfelds müssen Marken ihre Omnichannel-E-Commerce-Strategien überdenken und neue Lösungen entwickeln, um mit dem veränderten Konsumverhalten Schritt zu halten. Viele setzen bereits auf Marketing-Automatisierungslösungen, die eine zunehmend komplexe und dynamische Customer Journey mit zahlreichen Touchpoints über verschiedene Geräte hinweg managen können.

Mit Blick auf die Zukunft zeichnet sich eine weitere spannende Marketinglösung ab: personalisierte Umfragen helfen Marken, ihre Zielgruppen präziser anzusprechen. Ein führender Akteur in diesem Bereich ist das Adtech-Startup KPub, das eine Werbeplattform entwickelt, mit der sich Zielgruppen effektiv erreichen lassen und anschließend maßgeschneiderte Umfragen durchgeführt werden können, um eine größere Wirkung und genaueres Feedback zu den Kampagnen zu erzielen.

Eine innovative Neuerung: 100 % der Einnahmen aus Werbung und Umfragen auf der Plattform werden in Form von Token an die Nutzer zurückgegeben, die dann zum Kauf verschiedener Produkte und Dienstleistungen in der KPub-App verwendet werden können.

Die über die App gesammelten Informationen werden Werbetreibenden in anonymisierter Form zur Verfügung gestellt. Marken erhalten außerdem Zugriff auf ein Ranking der Anzeigen basierend auf Nutzerbewertungen. „Diese Bewertungen sollen Werbetreibende dazu anregen, originelle und relevante Inhalte auf der Plattform zu veröffentlichen“, erklärte Nicolas Tourne, CEO und Mitgründer von Zircon, dem Unternehmen hinter KPub.

Bereitstellung relevanter Anzeigen

Ein weiteres Ziel von KPub ist es, den Konsumenten relevante Werbung zu bieten, indem ihnen ermöglicht wird, anhand ihrer eigenen Kriterien zu bestimmen, welche Art von Werbung sie sehen möchten.

„Werbung kann zwar einen Mehrwert bieten, indem sie uns über Produkte und Dienstleistungen informiert, die unser Leben verbessern können, doch das Problem ist, dass der Großteil der Werbung, die wir heute sehen, für uns irrelevant ist. Mit KPub werden Verbraucher empfänglicher für Werbung sein, da sie selbst entscheiden können, welche Art von Werbung sie sehen möchten“, sagte Herr Tourne.

Darüber hinaus können Werbetreibende auf der KPub-Plattform die Anzahl der Aufrufe einer bestimmten Anzeige pro Tag oder Monat durch einen Nutzer begrenzen.

„Im heutigen Werbemodell profitiert die Plattform sowohl von den Nutzerdaten als auch von den Werbeausgaben. KPub möchte diese Dynamik verändern, indem wir als Vermittler und nicht als Zwischenhändler agieren. Unser Ziel ist es, Nutzer und Werbetreibende zu verbinden und Werbetreibenden die Möglichkeit zu geben, ihrer Zielgruppe etwas zurückzugeben. So profitieren nicht nur die Plattform, sondern auch Werbetreibende und Nutzer von ihren gemeinsamen Inhalten.“

Soziale Projekte

Da immer mehr Verbraucher Marken bevorzugen, die Wert auf Nachhaltigkeit und soziales Engagement legen, engagiert sich auch KPub in diesem Bereich. Das Unternehmen beteiligt sich unter anderem an der Initiative „1% for the Planet“, deren Mitglieder sich verpflichten, jährlich 1 % ihres Bruttoumsatzes an anerkannte gemeinnützige Partnerorganisationen zu spenden.

Herr Tourne sagte: „Mit KPub möchten wir unseren Nutzern die Möglichkeit geben, der Gesellschaft etwas zurückzugeben, indem sie einfach etwas Zeit in der App verbringen.“

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by Zirkongruppe
Quelle: Forbes.com

 

 

 

 

 

 

 

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