Die Ausgaben für Online-Werbung erreichten 2016 mit 7.4 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert und verzeichneten damit das schnellste jährliche Wachstum der letzten fünf Jahre (IAB/PwC). Mobile Werbung machte 1.96 Milliarden US-Dollar des Gesamtmarktes aus, wuchs von 2014 bis 2015 um 72 % und erreichte 50 % der gesamten Display-Werbung (IAB).
Wir prognostizieren, dass Werbetreibende weiterhin verstärkt in mobile Werbung investieren werden und erwarten, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer ihr mobiles Werbeinventar und ihre Kampagnen optimieren wollen. Angesichts der wahrscheinlichen Dominanz mobiler Werbung ist es für moderne Marketer unerlässlich, einen soliden ROI zu erzielen. Hier sind sechs Tipps, wie Sie sicherstellen, dass sich Ihr Budget für mobile Werbung auszahlt.
Schritt 1: Nicht sichtbare Werbung entfernen
Es ist logisch: Zahlen Sie nicht für Anzeigen, die wahrscheinlich nie gesehen werden. Eine Anzeige muss mindestens 14 Sekunden lang sichtbar sein, um überhaupt wahrgenommen zu werden (Inskin). Die Verbesserung der Sichtbarkeit ist ein entscheidender erster Schritt, um sicherzustellen, dass Ihre Investition nicht verschwendet wird. Kleinere Anzeigenformate erreichen die Sichtbarkeitsvorgaben zwar leichter, größere Formate erzielen jedoch eine höhere Interaktionsrate. Für größere Formate gibt es hervorragende Tools – von responsivem Design, das sich automatisch an die Bildschirmgröße anpasst, bis hin zu Technologien, die es ermöglichen, dass Anzeigen mit dem Nutzer scrollen – nutzen wir sie!
Schritt 2: Setzen Sie auf Größe, denn sie ist entscheidend.
Unterschiedliche Formate und Werbeumgebungen erfordern deutlich unterschiedliche Aufmerksamkeitsspannen. Größere Werbeformate, insbesondere Page Takeovers, werden deutlich länger betrachtet als kleinere (Inskin). Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Anzahl gleichzeitig angezeigter Anzeigen: In Umgebungen mit vielen Anzeigen sinkt die Betrachtungszeit einzelner Anzeigen um 37 %.
Schritt 3: Die digitale Kreativabteilung muss sich steigern.
Schönheit spricht für sich. Eine wirkungsvolle Strategie verpufft, wenn die Werbung nicht ins Auge fällt. Die visuelle Aufmerksamkeitsdauer kann sich je nach kreativer Umsetzung mehr als verdoppeln (Inskin). Selbst wenn eine Anzeige sichtbar ist, muss sie einen Blick wert sein, um effektiv zu sein. Dies gilt insbesondere für Smartphones, wo Werbung innerhalb kürzester Zeit das Interesse des Nutzers wecken muss.
Schritt 4: Im richtigen Kontext liefern
Relevante Anzeigen werden mit 33 % geringerer Wahrscheinlichkeit als störend empfunden und Werbung wird als vertrauenswürdiger wahrgenommen, wenn sie auf hochwertigen Websites ausgespielt wird (InSkin). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer auf eine Anzeige klickt, steigt in vertrauenswürdigen Werbeumgebungen um 37 %. Verschwenden Sie kein Geld für Anzeigen im falschen Kontext.
Schritt 5: Integration ist kein Modewort
Wer sich nur auf mobile Endgeräte konzentriert, verpasst Chancen. Mobile muss weiterhin mit anderen Kanälen integriert werden. Nutzen Sie Ihre bestehenden Ressourcen und optimieren Sie Ihre Online-Kampagnen mit einem geräteübergreifenden Ansatz. Eine vollständig integrierte, geräteübergreifende Kampagne mit geräteoptimierten Werbemitteln erreicht den Nutzer in verschiedenen Nutzungssituationen und erhöht so die Wahrscheinlichkeit einer positiven Resonanz.
Schritt 6: Nicht aufdringlich wirken, den Nutzer in den Mittelpunkt stellen
Seien wir ehrlich, mobile Werbung kann nervig sein, besonders die nicht überspringbaren Varianten, solche, die Inhalte verdecken, oder solche, bei denen der Schließen-Button versteckt ist. Ständiges Retargeting ist lästig und manchmal sogar aufdringlich. Wir sollten unsere Kunden nicht verärgern. Wenn wir eine Videoanzeige automatisch abspielen, sollte sie zumindest stumm sein. Wenn wir Inhalte durch Interstitial-Anzeigen verstecken, sollten diese leicht zu schließen sein.
Anstatt den Nutzer durch Hyperlinks von den eigentlich zu lesenden Inhalten abzulenken, ist eine Microsite ein nützliches Werkzeug zur Anzeige zusätzlicher Inhalte. Sie ermöglicht Interaktion und leitet Interessierte direkt zum gewünschten Ziel.
Mobile Werbung kann, wenn sie richtig eingesetzt wird, für den versierten Marketingexperten ein unschätzbares Werkzeug sein.
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by Matt Newcomb
Quelle: AdNews






