Gründe, warum gute Blogs keinen Traffic generieren

Jeder neue Blogbeitrag bietet die Chance, in den Google-Suchergebnissen besser platziert zu werden. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Wie jede monotone Aufgabe kann auch die ständige Erstellung hochwertiger Inhalte anstrengend sein. Manche Themen erfordern umfangreichere Recherchen, sind schwieriger zu erklären oder zusammenzufassen und kostspieliger in der Produktion.

Manchmal hat man wirklich einen großartigen Blogbeitrag verfasst – er ist durchdacht, leicht verständlich und umfassend. Man hat sich alle Mühe gegeben, Fehler korrigiert und Schwächen behoben. Warum also rangiert er nicht weit oben?

Wenn Sie das alleine machen, sollten Sie überlegen, Korrekturleser oder Lektoren hinzuzuziehen. Schließlich können Autoren manchmal Grammatik- und Rechtschreibfehler übersehen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass Sie SEO-Fehler machen, die ansonsten hochwertigen Inhalten schaden.

Lass uns die möglichen Gründe dafür besprechen, warum dein hochwertiger Blogbeitrag untergehen könnte, und einfache Lösungen entwickeln, die du schnellstmöglich umsetzen kannst.

1. Sie optimieren nicht für mobile Suchanfragen.

Laptops und PCs sind zwar nicht völlig verschwunden, doch Smartphones und andere mobile Geräte werden heutzutage viel häufiger zum Surfen im Internet genutzt. Es gibt zahlreiche Apps, die auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind – und alle bieten eine mobile App zum Herunterladen an. Es ist nicht ungewöhnlich, dass jemand sein Smartphone zückt, etwas in die Google-Suchleiste eingibt und etwas findet, das er kaufen möchte.

Fehlende Optimierung für mobile Endgeräte kann einfach an schwer lesbaren Schriftgrößen, übermäßigen Einrückungen und falscher Textplatzierung liegen. Auch die Verwendung von Keywords, die bei mobilen Suchanfragen unüblich sind, kann die Ursache sein. Die Nichtberücksichtigung der Sprachsuche kann die Optimierungsbemühungen für Mobilgeräte ebenfalls verlangsamen.

2. Sie veröffentlichen sich wiederholende oder doppelte Inhalte.

Wenn Googles Algorithmus zwei sehr ähnliche Inhalte findet, entscheidet er, welcher relevanter ist, und ignoriert den anderen. Das bedeutet, dass der zweite Blogbeitrag Ihrer Suchmaschinenoptimierung (SEO) in keiner Weise geholfen hat. Egal wie gut beide Beiträge sind, einer wird sich durchsetzen müssen.

Statt Updates und ergänzende Beiträge zu schreiben, aktualisieren Sie lieber Ihre alten Blogartikel. Sie können die Informationen anhand aktueller Ereignisse, Gesetzesänderungen oder neuer SEO-Strategien anpassen. Trennen Sie zwei gut geschriebene Artikel nicht, wenn Sie sie zusammenfügen können.

3. Sie verwenden zu viele Schlüsselwörter.

Sich das Ziel zu setzen, bei Keywords mit hohem Wettbewerb ein hohes Ranking zu erzielen, ist keine schlechte Idee. Die Suche nach mehreren Keywords mit hohem Wettbewerb kann Ihnen jedoch langfristig wirklich helfen.

Wenn Sie bloggen, um ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung zu vermarkten, achten Sie darauf, Ihre Keywords zu variieren. Hundert verschiedene Beiträge mit exakt denselben Keywords und Ankertexten konkurrieren miteinander. Viele Nutzer suchen täglich nach Informationen und verwenden dabei nicht immer dieselben gängigen Keywords.

Erwägen Sie außerdem, Ihre Keyword-Strategien zu lokalisieren. Planen Sie dazu, Keywords zu verwenden, die in Ihrem Tätigkeitsbereich oder an Ihrem Standort besonders beliebt sind. Wechseln Sie beim Schreiben Ihres Blogbeitrags zwischen globalen und lokalen Keywords, um für Abwechslung zu sorgen.

4. Ihre Website hat eine schlechte Benutzeroberfläche.

Gute Blogbeiträge können Nutzer bereits zum Kauf bewegen. Allerdings beeinflussen auch das visuelle Design, das Layout und die Gesamtstruktur Ihrer Website den ersten Eindruck, den sie von Ihnen gewinnen.

Wenn der Standardtext, die Website-Farben und die Animationen die Lesbarkeit erschweren, klicken Nutzer möglicherweise einfach weg. Die Verwendung großer oder unpassender Bildformate kann die Ladezeit erheblich verlängern. Sind Ihre Kontaktdaten oder Shop-Links schwer zu finden, sucht ein potenzieller Kunde woanders nach Produkten und Dienstleistungen.

Wenn Ihre Blogbeiträge nur aus Textwänden ohne Bilder bestehen, die Absätze oder Abschnitte unterteilen, könnten sie den Leser einschüchtern oder langweilen.

Das Design Ihrer Website hat zwar keinen direkten Einfluss auf die Qualität Ihrer Texte, aber sehr wohl darauf, wie Nutzer Ihre Inhalte erleben. Achten Sie daher auf Barrierefreiheit und eine gut lesbare Formatierung.

5. Du gibst dem Publikum nicht, was es will.

Gut geschriebene Blogbeiträge bedeuten nicht automatisch gute Suchmaschinenoptimierung. Selbst durchdachte und gut recherchierte Inhalte können die Bedürfnisse der Suchenden nicht immer erfüllen.

Es kann viele Gründe geben, warum Nutzer Ihre Seite innerhalb von Sekunden wieder verlassen. Wenn Ihre Benutzeroberfläche hervorragend und Ihr Beitrag gut strukturiert ist, liegt es möglicherweise daran, dass Ihr Blogbeitrag nicht das bot, wonach die Leser suchten.

Ein Kriterium für das Ranking von Seiten bei Google ist die Nutzerakzeptanz. Die Anzahl der Klicks, die Verweildauer auf der Seite und die von Google eingeschätzte Vertrauenswürdigkeit der Seite beeinflussen das Ranking.

Suchen Sie nach einem Keyword, für das Sie konkurrieren, und analysieren Sie die erste Seite der Suchergebnisse. Lesen Sie die Inhalte, achten Sie auf die Struktur der Beiträge und finden Sie heraus, was Ihren eigenen Beiträgen fehlt. Wahrscheinlich gibt es Unterschiede im Schreibstil und in der Formatierung. Achten Sie darauf und überlegen Sie, wie Sie diese Techniken in Ihre eigenen Inhalte integrieren können.

6. Ihre Inhalte sind veraltet

Schau dir deine alten Beiträge an und finde heraus, was sie veraltet wirken lässt. Möglicherweise verwendest du veraltete statistische Daten, nicht mehr gebräuchliche Begriffe und weniger relevante Beispiele als aktuelle Ereignisse.

Ihre Inhalte sollten nicht nur mehr Informationen enthalten, sondern auch auf veränderte gesellschaftliche und politische Gegebenheiten abgestimmt sein. Werden neue Gesetze nicht berücksichtigt, der Sprachgebrauch nicht angepasst oder wichtige gesellschaftliche Veränderungen ignoriert, sinkt die Relevanz Ihrer Inhalte.

7. Du bewirbst deine Blogs nicht.

Die Anzahl der Klicks von den Suchergebnissen auf Ihre Seite ist nicht der einzige Rankingfaktor. Möglicherweise erhalten Sie auch Traffic von anderen Werbeplattformen, wie beispielsweise sozialen Medien.

Sofern Sie keine etablierte Website mit regelmäßigen Besuchern haben, müssen Sie sich mehr anstrengen, um Traffic zu generieren. Die Bewerbung Ihrer Website über andere Plattformen wie Twitter oder Facebook erhöht nicht nur die Reichweite, sondern wirkt sich auch positiv auf Ihre Statistiken aus. Auch die Verwendung von E-Mail-Listen mit Verlinkung zu Ihrer Website ist hilfreich.

Egal ob Sie eine seit langem etablierte und vertrauenswürdige Website betreiben oder gerade erst anfangen: Es ist eine gute SEO-Praxis, Ihre Inhalte so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen.
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by JC Serrano
Quelle: Sitepronews.com

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