Die Leute klicken nicht gern auf Werbung. Tatsächlich gibt es viele Tools, die Werbung komplett ausblenden, weshalb Werbetreibende bei der Präsentation ihrer Anzeigen etwas kreativer werden mussten.
Bannerwerbung ist die klassische Form der digitalen Werbung. Das bedeutet aber nicht, dass Kunden eher bereit sind, auf Banneranzeigen zu klicken. Dadurch verringert sich Ihre Reichweite und die dringend benötigte Werbung. Was können Unternehmen tun?
Der Trick besteht darin, Ihre Bannerwerbung für potenzielle Kunden unwiderstehlich zu gestalten. Im heutigen, zunehmend zynischen digitalen Zeitalter mag das schwierig erscheinen, doch eigentlich benötigen Sie nur einige Tipps, um eine effektivere Bannerwerbung für Ihr Unternehmen zu erstellen. Hier sind sie.
Kennen Sie Ihre Größen?
Bannergrößen gibt es in verschiedenen Standardabmessungen, je nachdem, wo sie platziert werden. Google AdSense hat die leistungsstärksten Anzeigengrößen und -platzierungen ermittelt. Dazu gehören:
- Bestenliste – 728×90
- Halbseite – 300×600
- Großes Rechteck – 336×280
- Mittleres Rechteck – 300×250
- Großes mobiles Banner – 320×100
Es werden zwar weitere Größen unterstützt, aber diese fünf erzielen in der Regel die besten Ergebnisse. Welche Größe für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihren Zielen und Ihrem Design ab. Manche Anzeigen benötigen mehr vertikalen Platz, andere mehr horizontalen. Für manche ist ein ausgewogenes Erscheinungsbild erforderlich, während für andere ein schmaler Streifen ausreicht.
Achten Sie darauf, dass Sie das für Ihren Zweck beste Produkt auswählen.
Kenne die drei Bs: Marke, Buzz und Badger.
In den meisten Artikeln über Werbegestaltung liest man über die Hierarchie einer Anzeige. Ich selbst habe dieses Konzept durch die drei Bs kennengelernt.
Zunächst einmal die Marke. Das bedeutet, dass Ihr Logo irgendwo in der Anzeige integriert werden muss – ein Muss für jeden, der ein Produkt bewirbt. Es sollte eines der ersten Elemente sein, die der Betrachter in der Anzeige wahrnimmt.
Zweitens geht es um Aufmerksamkeit. Dafür braucht man ein Wort, das wirklich heraussticht und Interesse weckt. „Kostenlos“ ist ein beliebtes und wirksames Beispiel, etwa „kostenlose Testversion“ oder „zeitlich begrenztes Angebot“.
Drittens gibt es da noch den Dachs. Nein, es ist nicht das kleine Tier. Es geht darum, Menschen durch einen Call-to-Action (CTA) zum Klicken auf Ihren Link zu bewegen. Der dadurch entstehende Hype kann diesen Drang verstärken, indem er beim Betrachter ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugt.
Wählen Sie das richtige Werkzeug.
Die gute Nachricht ist: Sie brauchen keine Grafikdesign-Agentur, um ein wirkungsvolles Banner zu erstellen. Sie benötigen nicht einmal teure Software.
Heute haben wir das Glück, über Online-Tools zu verfügen, die alles vom Konzept bis zum Design abdecken können.
Einer der einflussreichsten Akteure im Bereich Bannerdesign ist BannerSnack, das vor Kurzem einen neuen Banner-Creator auf den Markt gebracht hat, der viele Werkzeuge zur Gestaltung effektiver Bannerwerbung bietet.
Unterschätzen Sie niemals die Macht eines Call-to-Action.
Nehmen Sie sich Zeit, um einen wirkungsvollen Call-to-Action (CTA) zu entwickeln. Führen Sie A/B-Tests mit verschiedenen CTA-Versionen durch, um die leistungsstärkste zu ermitteln.
Es reicht nicht aus, einfach nur eine Anzeige mit Informationen zu Ihrem Produkt oder Ihrer Marke zu präsentieren. Selbst bei bester Gestaltung und sorgfältigem Layout: Wenn Sie nicht signalisieren, dass Sie zum Klicken animieren möchten, werden die Betrachter wahrscheinlich nicht darauf klicken.
Halten Sie es einfach dumm.
Da der Platz in Anzeigen sehr begrenzt ist, ist er kostbar. Zu viel Inhalt auf engstem Raum zu platzieren, ruiniert mit Sicherheit das gesamte Design. Niemand mag überladene Anzeigen, und dennoch sieht man immer wieder Unternehmen, die mit überladenen Anzeigen versuchen, Kunden anzulocken.
Sie möchten, dass Ihr Banner übersichtlich und einfach ist und Ihre Botschaft klar vermittelt. Merken Sie sich: Keep it simple, stupid.
Betrachten wir bewegte Bilder.
Wenn Sie über das nötige Budget verfügen, ist bewegte Werbung eine hervorragende Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erregen und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Animierte Videoanzeigen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, und Diashows sind schon seit Längerem ein fester Bestandteil von Bannerwerbung.
Diese sind zwar in der Regel teurer, aber es lohnt sich, mehr Geld für eine Anzeige auszugeben, die eine größere Wirkung erzielt. Diese Kampagne ist ein gutes Beispiel dafür.
Bei einseitigen Anzeigen sollten Sie erwägen, das Bild wegzulassen.
Natürlich sind Bilder nicht immer optimal. Wenn Sie nur eine statische Einzelbildanzeige haben, ist Ihr Platz begrenzt. Daher sollten Sie eventuell alle Bilder außer Ihrem Logo entfernen.
Testen, optimieren und erneut versuchen.
Diese Tipps sind zwar hilfreich, aber kein Allheilmittel. Sie müssen selbst herausfinden, was für Sie am besten funktioniert – durch altbewährtes Ausprobieren. A/B-Tests sind dabei eine sichere Methode. Sobald Sie Ergebnisse haben, nehmen Sie ein paar Anpassungen vor, versuchen Sie es erneut und testen Sie dann noch einmal.
Mit der Zeit werden Ihre Anzeigen immer wirkungsvoller und aussagekräftiger. Wichtig ist nur, dass Sie nie aufhören, sich zu verbessern. Egal wie gut Ihre Ergebnisse sind, denken Sie daran: Es geht immer noch besser.
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by ANN SMARTY
Quelle: Unternehmer






