Tatsächlich, so Kayse, ermöglicht die Unterscheidung zwischen Markencontent und Native Ads – sowie das Verständnis ihrer Gemeinsamkeiten – Marketern, wirkungsvollere Botschaften zu gestalten und zu platzieren. „Die größte Chance – und Herausforderung – besteht darin, sicherzustellen, dass Konsumenten den Content entdecken“, sagt Kayse. „Konsumenten sind offen für Markencontent, aber Marketer müssen einen Plan haben, um diesen Content auf den richtigen Plattformen zu verbreiten, damit die richtige Zielgruppe ihn findet.“
Chris Rooke, SVP für Strategie und operative Abläufe bei der Native-Advertising-Plattform Nativo, stimmt zu, dass es deutliche Unterschiede zwischen den beiden Formaten gibt, die Marketingfachleuten bei ihren Content-Entscheidungen helfen können. Er liefert einfache Definitionen für beide: „Branded Content bedeutet, in überzeugende Inhalte zu investieren – sei es zur Information oder Unterhaltung –, die dem Konsumenten ein intensives Erlebnis bieten“, erklärt er. Branded Content, so fügt er hinzu, ermöglicht es Konsumenten, sich mit dem Lebensstil und den Wertvorstellungen eines Unternehmens zu identifizieren. „Dadurch beeinflussen Sie die Wahrnehmung, die Bindung und die Kaufbereitschaft der Konsumenten. Es handelt sich um hilfreiche Inhalte, die den Lesern einen Mehrwert bieten und ihnen nützlich sind“, sagt Rooke.
Er erklärt, dass Native Advertising ein Kanal sei, um Marken-Content zu verbreiten und die so begehrte Entdeckung durch den Konsumenten zu ermöglichen. „Native Advertising ist eine Marketing- oder Paid-Media-Taktik, die darauf abzielt, die Storytelling-Tools eines Publishers zu nutzen“, erläutert Rooke. „Sie gibt Marketern die Möglichkeit, ihren Marken-Content innerhalb eines redaktionellen Feeds zu bewerben. Native Ads bieten genau das gleiche Nutzererlebnis, das Nutzer von redaktionellen Inhalten erwarten. Sie fördern authentische Entdeckung.“
Rooke erklärt, dass das Verständnis und die Anwendung beider Ansätze es Marketern ermöglichen, sich im digitalen Informationsdschungel des Internets Gehör zu verschaffen. „Wenn man bedenkt, was alles in nur einer Minute online passiert, wird einem klar, dass Marketer nur dann auffallen und von den Konsumenten geschätzt werden, wenn sie sich an der Konversation beteiligen, anstatt sie zu unterbrechen oder zu stören“, so Rooke. „Gute Marketer beherrschen phänomenales, kreatives Storytelling.“
Kayse ist überzeugt, dass die Zukunft des Content-Marketings in Markencontent und Native Advertising liegt. „Sie arbeiten bereits Hand in Hand“, sagt sie. Durch die Kombination dieser Strategien können Marketer ihre Inhalte besser skalieren und automatisieren als je zuvor. „Wir sehen großes Potenzial in der Verschmelzung von Content, Daten und Technologie“, erklärt sie. „Zukünftig werden Marken ihre Inhalte noch gezielter auf ihre Zielgruppe ausrichten können, basierend auf tieferen Einblicken in ihre Zielgruppe. Das ist eine großartige Entwicklung.“
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by Natasha D. Smith
Quelle: DMN






