Checkliste für die Content-Erstellung: 7 Schritte für den Einstieg

Contententwicklung ist eine Kunst.

Contententwicklung ist eine Kunst. Es ist viel mehr, als einfach ein Thema auszuwählen, ein paar Worte zu schreiben und auf „Veröffentlichen“ zu klicken. Wenn Autoren mit der Entwicklung eines neuen Beitrags beginnen, ist das ein Prozess.

Um Ihnen bei der Erstellung Ihrer eigenen digitalen Inhalte zu helfen, haben wir diesen Prozess Schritt für Schritt aufgeschrieben.

1. Beginnen Sie mit einer Idee.

Jeder einzelne Inhalt beginnt mit einer Idee. Ob es sich um einen abstrakten Gedanken handelt, den wir konkretisieren müssen, um ein Schlüsselwort, ein Thema oder eine vorgefertigte Überschrift – wir brauchen immer irgendeine Idee als Ausgangspunkt.

Egal, ob Sie Ihre eigenen Inhalte erstellen oder Themen für einen Texter vorbereiten, wir haben ein paar Tipps, wie Sie eine lange Liste an Ideen sammeln können. Schauen Sie sich zunächst die Analysedaten Ihrer Website an und finden Sie die Suchbegriffe mit dem höchsten Ranking. Das sind Ideen. Finden Sie anschließend die Suchbegriffe mit dem niedrigsten Ranking (die aber dennoch relevant für Ihr Unternehmen/Ihre Branche sind). Auch das sind Ideen, denn Sie möchten für diese Begriffe ein besseres Ranking erzielen. Geben Sie nun Keywords für Ihre Branche in Google ein und lassen Sie sich von der Autovervollständigungsfunktion weitere Ideen vorschlagen.

2. Recherchiere.

Sie kennen Ihre Branche wahrscheinlich in- und auswendig. Das heißt aber nicht, dass Sie alle Statistiken und alle Puzzleteile bereits im Kopf haben. Egal wie gut Sie sich in Ihrem Thema auskennen, sollten Sie trotzdem recherchieren, bevor Sie mit dem Schreiben beginnen.

Als Texter schreiben wir über verschiedenste Themen und Branchen, daher ist die Recherche der zeitaufwändigste Teil. Es ist wichtig, sowohl bekannte, populäre Websites als auch weniger bekannte, aber dennoch seriöse Fachzeitschriften und Webseiten zu durchsuchen. (Man muss schon sehr vorsichtig sein, sonst gerät man leicht auf Falschmeldungen.) Suchen Sie nach Statistiken zu Ihrem Thema und speichern Sie Ihre Quellen, falls Sie später darauf verlinken müssen.

Lesen Sie so lange zu Ihrem Thema, bis Sie sich sicher genug fühlen, einen ausführlichen Blogbeitrag darüber zu schreiben.

3. Legen Sie die Richtung Ihrer Inhalte fest.

Handelt es sich um einen informativen Blogbeitrag? Soll er ausführlich sein oder eher kurz und prägnant? Soll er humorvoll sein? Oder möchten Sie daraus eine Infografik oder ein Video erstellen? Möchten Sie eine begleitende Infografik oder ein Video erstellen?

Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, sollten Sie sich über den Stil und den Ton Ihres Artikels im Klaren sein. Andernfalls läuft es Gefahr, dass Ihr Inhalt in verschiedene Richtungen abdriftet, anstatt ein zusammenhängendes Werk zu ergeben.

4. Erstellen Sie Ihre Überschrift.

Im Durchschnitt lesen 80 Prozent der Leser Ihre Überschrift, aber nur 20 Prozent den Rest Ihres Artikels. Deshalb benötigen Sie eine herausragende Überschrift, die Leser dazu animiert, auf Ihren Blogbeitrag zu klicken, ihn vollständig zu lesen (und ihn anschließend zu teilen). Manche Texter erstellen sogar 20 bis 30 verschiedene Überschriften für einen einzigen Artikel und wählen dann die beste aus. Da Sie aber ein Unternehmen führen müssen, empfehlen wir Ihnen, einen Überschriftengenerator zu verwenden.

5. Schreiben.

Nutzen Sie Ihre Einleitung, um eine Geschichte zu erzählen. Fesseln Sie Ihre Leser und machen Sie sie neugierig auf mehr. Stellen Sie die Frage, die Sie im weiteren Verlauf Ihres Artikels beantworten werden. Nutzen Sie den Hauptteil Ihres Blogbeitrags, um diese Frage zu beantworten und Ihren Inhalt in Abschnitte zu gliedern. Webseitenbesucher bevorzugen in der Regel leicht zu überfliegende Inhalte, und wir möchten diesem Wunsch nachkommen. Schließen Sie Ihren Artikel abschließend mit einem Fazit ab und geben Sie Ihren Lesern eine Handlungsaufforderung, damit sie wissen, wie es weitergeht.

6. Hol dir ein Getränk.

Nein, das ist nur ein Scherz. Das gehört nicht zum Prozess. Wir empfehlen Ihnen jedoch, nach dem Schreiben eine Pause von Ihrem Blogbeitrag einzulegen, bevor Sie ihn Korrektur lesen.

7. Korrekturlesen und veröffentlichen.

Wenn man sich einen Text längere Zeit ansieht, verschwimmen Tippfehler mit dem Rest des Textes, und selbst verschachtelte Sätze klingen plötzlich fantastisch. Nehmen Sie sich nach einer Weile Zeit, lesen Sie Ihren Artikel laut vor. So können Sie sicherstellen, dass Ihre Sätze flüssig klingen und Sie keine Rechtschreib- oder Grammatikfehler gemacht haben.

___
by STEVE LAZUKA
Quelle: Unternehmer

Werbung

Werbung

Neueste Beiträge

Obenverladearme