Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es darum, Nutzer zu erreichen, die ein Interesse an Ihren Produkten oder Dienstleistungen haben. Die Zielgruppen, die dieses Interesse äußern, zu identifizieren und zu erkennen, sollte Ihr Ziel beim Sammeln von Erkenntnissen im Suchmaschinenmarketing (SEM) sein.
Dieser Artikel beschreibt einige der einfachsten Wege, Erkenntnisse aus dem Suchmaschinenmarketing zu gewinnen und diese im bezahlten Social-Media-Marketing zu nutzen.
Demografische Daten abrufen
Während Sie Ihre Suchkampagnen durchführen und relevante Daten sammeln, sollten Sie Erkenntnisse zu Geschlecht, Alter, Haushaltseinkommen und Elternstatus einbeziehen. Google segmentiert automatisch verschiedene Altersgruppen innerhalb dieser Kategorien, um Einblicke in deren jeweiliges Verhalten zu geben (z. B. das Verhalten von Männern im Vergleich zu Frauen oder von 18- bis 29-Jährigen im Vergleich zu 30- bis 39-Jährigen).
Anhand dieser Daten können Sie ermitteln, welche Zielgruppen auf Ihre Anzeigen reagieren und welche weniger erfolgreich sind. Dies ist entscheidend für die Zielgruppenansprache in sozialen Medien. Dort können Sie sich auf die leistungsstärksten Altersgruppen, Geschlechter und Haushaltseinkommen konzentrieren und gleichzeitig weniger erfolgreiche Zielgruppen ausschließen. So können Sie Ihr Budget effizient einsetzen, basierend auf den bereits gesammelten Informationen.
Geodaten abrufen
Ebenso sollten Sie sich Geodaten ansehen:
- Gibt es bestimmte Standorte und Bereiche, die für Ihr Unternehmen nicht rentabel sind?
- Gibt es leistungsstarke Geodaten?
Gruppieren Sie Regionen mit ähnlicher Performance und nutzen Sie dies für Ihr Social-Media-Targeting.
Nehmen wir an, Sie verkaufen luxuriöse Wohnmöbel. Ihre Suchdaten zeigen, dass Ihre Zielgruppe überwiegend aus Frauen mittleren Alters besteht. Die Küstenstaaten erzielen die besten Ergebnisse, der Mittlere Westen schneidet mittelmäßig ab und die Südstaaten weisen die schlechtesten Ergebnisse auf. Teilen Sie Ihre Anzeigengruppen in zwei geografische Zielgruppen auf: eine für die Küstenstaaten und die andere für den Mittleren Westen. Passen Sie Ihr Budget und Ihre Gebote an die erwartete Performance an und optimieren Sie Ihre Anzeigen, sobald neue Social-Media-Daten verfügbar sind.
Hierbei ist jedoch eine Einschränkung zu beachten: Die Zielgruppen sollten nicht zu klein werden (eine Segmentierung nach Bundesland basierend auf der Performance kann die Zielgruppengröße deutlich reduzieren). Unsere Erfahrung mit Facebook zeigt jedoch, dass die Kosten pro Klick (CPC) tendenziell steigen, je kleiner die Zielgruppe ist. Durch die Gruppierung von Regionen mit ähnlicher Performance behalten Sie die Kontrolle über die Performance und profitieren gleichzeitig von moderaten CPCs.
Optimieren Sie Ihre Social-Media-Anzeigentexte mithilfe von Sucherkenntnissen
Sie sollten stets verschiedene Botschaften und Textvarianten in der Suche testen. Sobald sich die erfolgreichsten herausgestellt haben, übertragen Sie diese auf Ihre Social-Media-Anzeigen. Die Ergebnisse können genauso gut, schlechter oder besser ausfallen, aber Sie erhalten eine gute Vorstellung davon, dass die Botschaft Anklang finden wird.
Nutzen Sie Googles Audience Insights-Tool, um bezahlte Social-Media-Kampagnen zu optimieren.
Nehmen Sie Ihre konversionsstärksten Zielgruppen in Google und führen Sie eine Analyse mit dem Audience Insights Tool durch, um zusätzliche Informationen darüber zu erhalten, wer sie sind. Dies kann kanalübergreifend äußerst wertvoll sein:
- Was sind ihre Interessen?
- Welche Gerätetypen verwenden sie typischerweise?
- Wofür sind sie auf der Suche?
Diese Informationen können Sie dann direkt nutzen, um Zielgruppen für Tests auf sozialen Plattformen wie Facebook, Pinterest und Instagram zu erstellen. Dadurch erzielen Ihre Suchkampagnen eine doppelte Rendite: Sie erhalten direkte Reaktionen und optimieren gleichzeitig Ihre Performance auf anderen wichtigen Plattformen.
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by Angesagte Titel
Quelle: searchenginewatch.com








