Wie Sie Ihre persönliche Online-Marke für beruflichen Erfolg aufbauen

Sie haben im Laufe Ihrer Karriere unzählige Stunden in die Weiterentwicklung Ihrer Fähigkeiten als Spitzenrepräsentant in Ihrem Fachgebiet investiert. Ihr Lebenslauf ist beeindruckend und Ihre Referenzen zeugen von Ihrem hervorragenden Charakter. Rein formal gesehen sind Sie für jede angestrebte Position bestens geeignet.

Ihr digitaler Lebenslauf ist allerdings weniger überzeugend. Tatsächlich erzählt er eine ganz andere Geschichte als das, was Ihre Kollegen über Sie zu sagen haben.

Wenn jemand Ihren Namen googelt, möchten Sie, dass er all Ihre Erfolge und wichtigen Punkte in Ihrem Lebenslauf sieht. Das Letzte, was Sie wollen, ist, dass Ihr zukünftiger Arbeitgeber einen hetzerischen Kommentar in einem Reddit-Thread, Vorstrafen oder ein Social-Media-Profil mit fragwürdigen Beiträgen findet.

Ob man es mag oder nicht, Potenzial Arbeitgeber werden Sie googeln.Wenn Ihre Online-Reputation also nicht mit Ihrem realen Leben übereinstimmt, ist es unerlässlich, Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass sie die Geschichte erzählt, die Sie anderen vermitteln möchten. Im Folgenden beschreibe ich die wichtigsten Schritte zur Verbesserung Ihrer persönlichen Online-Marke – von der Erweiterung Ihrer digitalen Präsenz bis hin zum Verdrängen negativer Suchergebnisse.

Google dich selbst

Bei fast acht Milliarden Menschen auf der Erde ist es fast unvermeidlich, dass Sie Ihren Namen mit jemandem teilen. Wenn Sie Ihren Namen googeln, ist es leicht, Ergebnisse zu ignorieren, die nicht mit Ihnen in Verbindung stehen. Analysieren Sie Ihre Suchergebnisse jedoch nicht genau, könnten Sie einen entscheidenden Faktor übersehen, der Ihre Jobsuche negativ beeinflussen kann. Ob es sich um einen Eintrag im Strafregister oder einen unbedachten Kommentar in den sozialen Medien handelt – Personalverantwortliche sind darin geschult, solche Dinge zu erkennen. Achten Sie daher genau auf Ihre Suchergebnisse. Das kann Ihre Chancen auf eine Stelle entscheidend verbessern oder vereiteln.

Hier sind einige Dinge, auf die ein Personalverantwortlicher achtet, wenn er Ihren Namen googelt:

  1. Professionelle Bewerbungsfotos: Der erste Eindruck ist im Einstellungsprozess entscheidend.
  2. Eine persönliche Online-Marke: Ein ausgeprägter digitaler Fußabdruck erleichtert es dem Personalverantwortlichen, einzuschätzen, ob Sie zur Unternehmenskultur des potenziellen Arbeitgebers passen oder nicht.
  3. Qualifikationen: Können Sie die Angaben in Ihrem Lebenslauf belegen? Laut Glassdoor nutzen 96 % der Personalverantwortlichen LinkedIn, um geeignete Kandidaten zu finden.

Nachdem wir nun eine etwas solidere Grundlage geschaffen haben, beginnen wir mit dem Aufbau Ihrer persönlichen Marke.

Kümmere dich um Dinge, die du kontrollieren kannst

Da Personalverantwortliche Ihre Suchergebnisse nach Eingang Ihrer Bewerbung genau prüfen, ist es wichtig, dass Sie die in Ihrer Macht stehenden Probleme beheben, bevor Sie Ihren Lebenslauf und Ihr Anschreiben einreichen. Sollten Sie wissen, dass sich möglicherweise fragwürdige Facebook-Fotos oder andere Inhalte im Internet befinden, auf die Sie nicht stolz sind, ist es in Ihrem besten Interesse, diese direkt bei der Quelle entfernen zu lassen.

Überprüfen Sie all Ihre Social-Media-Profile und persönlichen Webseiten auf kontroverse Inhalte und aktualisieren Sie Ihre Profilfotos und -beschreibungen, um Ihr gewünschtes Image widerzuspiegeln. Denken Sie daran: Der erste Eindruck zählt, und es lohnt sich, Zeit in die Bereinigung Ihrer Profile zu investieren.

Es empfiehlt sich außerdem, ältere Bewertungen und Kommentare, die Sie möglicherweise verfasst haben und die übertrieben kritisch ausfallen, noch einmal zu überprüfen. Sollten Sie diese nicht löschen können, sollten Sie zumindest Ihren Tonfall etwas mäßigen, falls ein Personalvermittler sie findet.

Vergrabe negative Inhalte, die du nicht kontrollieren kannst.

Seien wir ehrlich, das Internet ist riesig. Es gibt dort wahrscheinlich jede Menge unvorteilhafte Inhalte, die man einfach nicht entfernen kann. Sie gehören vielleicht nicht Ihnen oder handeln gar nicht von Ihnen. Aber wenn auch nur die geringste Möglichkeit besteht, dass ein Personalvermittler etwas Negatives mit Ihnen in Verbindung bringen könnte, müssen Sie handeln.

Wenn man etwas, das negativ erscheint, nicht löschen kann, bleibt eigentlich nur eines: den negativen Inhalt tief in den Google-Suchergebnissen zu verstecken. Negative Suchergebnisse werden unterdrückt Von der ersten Seite der Google-Suchergebnisse zu verschwinden, ist keine leichte Aufgabe. Sie müssen hochwertige Inhalte erstellen und verbreiten, um eine glaubwürdige Online-Marke aufzubauen. Hier sind die drei wichtigsten Schritte für den Anfang:

Erweitern Sie Ihre Social-Media-Präsenz

Nutzen Sie mehrere Social-Media-Plattformen. Keine Sorge, Sie müssen nicht hektisch Profile auf Dutzenden obskurer Netzwerke erstellen. Es ist jedoch empfehlenswert, auf den wichtigsten Plattformen LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und Pinterest präsent zu sein.

Diese Profile erscheinen bei Google-Namenssuchen ganz oben und sind daher ein hervorragendes Werkzeug, um eine starke Online-Marke aufzubauen. Selbst wenn Sie sie nicht täglich nutzen möchten, sollten Sie zumindest eine Kurzbiografie und einige Kerninhalte haben, die Ihre Interessen, Ihr Wissen und Ihre Persönlichkeit widerspiegeln. Das gilt insbesondere, wenn jemand anderes Ihren Namen trägt und dessen Social-Media-Profile unprofessionell wirken. Es ist außerdem wichtig, … effektive Hashtags mit Ihren Beiträgen die gewünschte Zielgruppe zu erreichen.

Besitzen Sie Ihre eigene Domain

Für Führungskräfte empfiehlt sich eine eigene Website. Stellen Sie sie sich wie einen interaktiven digitalen Lebenslauf vor, der Ihre Online-Präsenz und Ihre wichtigsten Erfolge übersichtlich darstellt. Ihre Website kann aus einer einfachen Startseite, einer „Über mich“-Seite, einem Lebenslauf und einer Kontaktseite bestehen. Sie sollte Ihre professionelle Seite widerspiegeln und gleichzeitig Ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen erhöhen.

Wenn Sie jedoch ambitionierter und vielleicht etwas technikaffiner sind, könnten Sie Ihre Videos auf der Website hinzufügen oder sogar einen Newsfeed für Ihre Artikel einrichten.

Bei der Wahl einer Domain sollten Sie versuchen, eine zu registrieren, deren URL Ihren Namen enthält. Dies verbessert Ihr Google-Ranking. Wenn Sie beispielsweise John Smith heißen und diese Domain bereits vergeben ist, versuchen Sie es mit thejohnsmith oder johnsmithonline… Sie verstehen das Prinzip. Solche Domains sind sogenannte „exact match domains“ und erzielen in der Regel bessere Rankings als generische Domains.

Erstellen Sie Thought Leadership-Inhalte

Autorenbezogene Artikel und Videos helfen Ihnen auf zweierlei Weise, eine starke Online-Reputation aufzubauen. Erstens untermauern sie die in Ihrem Lebenslauf gemachten Aussagen, indem sie Ihr Fachwissen demonstrieren. Zweitens sorgen sie für eine gute Platzierung in den Suchergebnissen und helfen so, negative Einträge zu verdrängen.

Thought Leadership kann viele Formen annehmen. Das reicht von der Erstellung eines YouTube-Kanals, auf dem Sie Ihre Gedanken festhalten, bis hin zur Identifizierung führender Publikationen in Ihrer Branche und dem Verfassen praxisorientierter Inhalte für deren Leser.

Verwenden Sie in Ihren Profilen und Beschreibungen unbedingt Ihren vollständigen Namen, damit Google diese bei Suchanfragen nach Ihrem Namen anzeigt. Es empfiehlt sich außerdem, von Ihren Beiträgen in Publikationen auf Ihre Social-Media-Profile, Ihren Blog oder Ihre Website zu verlinken, um deren Platzierung in den Suchergebnissen zu verbessern.

Denken Sie langfristig

Betrachten Sie Ihre Online-Präsenz nicht als einmaliges Projekt, sondern als kontinuierlichen Prozess. Auch wenn Sie Ihren aktuellen Arbeitgeber vielleicht nicht verlassen möchten, ist es ratsam, vorbereitet zu sein, falls Sie doch einmal wieder auf dem Arbeitsmarkt aktiv werden müssen. Angesichts der Entwicklungen dieses Jahres und des zunehmend digitalen Lebensstils ist es zudem sinnvoll, ein Online-Portfolio zu erstellen und Ihre digitale Präsenz auszubauen.

Um Ihre Online-Marke erfolgreich auszubauen, sollten Sie die Tipps aus diesem Artikel beherzigen. Suchen Sie regelmäßig nach Ihrem Namen bei Google, um sicherzustellen, dass keine ungewöhnlichen Informationen über Sie aufgetaucht sind. Nutzen Sie soziale Medien und Ihre Qualifikationen, um mit Branchenexperten in Kontakt zu treten und Ihre Fähigkeiten und Talente zu präsentieren. Beteiligen Sie sich an Content-Formaten, die Vertrauen schaffen und Ihre Expertise unterstreichen. Wenn Sie diese einfachen Schritte regelmäßig befolgen, ist Ihre persönliche Marke bestens aufgestellt, um erfolgreich zu sein.

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