Aber was hat der Blog-Betreiber davon? Sollte man Gastbeiträge auf seinem Blog zulassen?
Welchen Nutzen hat Gastblogging für die Gastgeberseite?
Die gängige Praxis des Gastbloggens ist ein System des gleichwertigen Austauschs: Man stellt einer anderen Website qualitativ hochwertige und originelle Inhalte zur Verfügung und erhält im Gegenzug einen Backlink.
Derjenige, der Inhalte einreicht, erhält einen hochwertigen Backlink und wird dem Publikum der Gastgeberseite präsentiert, während die Gastgeberseite frische und originelle Inhalte erhält.
Das Zulassen von Gastbeiträgen kann weitere Vorteile haben, wie zum Beispiel:
- Es bietet die Möglichkeit, Inhalte von anderen Branchen- und Nischenexperten zu veröffentlichen.
- Sie können Ihrem Publikum eine andere Perspektive bieten.
- Sie können Beziehungen zu anderen seriösen Websites und Unternehmen aufbauen.
- Sie reduzieren den Umfang der Inhalte, die Sie für Ihren Blog erstellen müssen.
In einigen Fällen öffnen sich Blogger für Gastbeiträge, wenn sie mit Veränderungen konfrontiert werden, die sich potenziell auf ihren Schreibplan auswirken können, wie beispielsweise eine Unternehmenserweiterung, ein Rebranding oder Reisen.
Warum müssen Einsendungen geprüft werden?
Wenn Sie schon einmal ein paar Ideen und Manuskripte eingereicht haben, werden Sie vielleicht feststellen, dass manche Websites bei der Einreichung recht strenge Anforderungen stellen.
Das liegt daran, dass auch die Host-Websites durch den Austausch etwas verlieren und etwas gewinnen können.
In den meisten Fällen führt das Zulassen von Gastbeiträgen zu einer Vielzahl von Einsendungen. Da es sich um eine gängige SEO-Strategie handelt, suchen viele Websites nach Anbietern, die bereit sind, Inhalte zu veröffentlichen und Backlinks zu vergeben. Allerdings sind nicht alle Gastbeiträge qualitativ hochwertig, originell oder relevant für das Thema oder die Inhalte Ihres Blogs. Zudem ist nicht jeder Autor qualifiziert.
Denken Sie daran, dass die Qualität von Inhalten und Backlinks wichtige SEO-Rankingfaktoren sind. Das bedeutet, dass Hosting-Anbieter keine minderwertigen Inhalte veröffentlichen und auf minderwertige Seiten verlinken dürfen. Sie können also nicht einfach jede eingehende Anfrage akzeptieren.
Das bedeutet, dass Sie auf zwei entscheidende Dinge achten müssen:
1. Qualität der Einreichung
Der Gastbeitrag selbst sollte von hoher Qualität sein. Er muss relevant, originell, gut geschrieben und korrekturgelesen sein. Er darf keine Anfängerfehler wie Rechtschreib- oder Grammatikfehler enthalten.
2. Backlink-Qualität
Da Sie Inhalte erhalten, sollten Sie im Gegenzug Backlinks bereitstellen. Achten Sie jedoch darauf, keine minderwertigen Seiten zu verlinken. Vermeiden Sie Spam, Duplikate und Plagiate.
3 Möglichkeiten, Ihre Gastbeitragseinreichungen zu prüfen
Bei der Prüfung von Einsendungen ist ein System erforderlich, mit dem der Inhalt, der Autor und dessen Website überprüft werden können.
Hier einige Tipps, die Ihnen helfen, einen effizienten und effektiven Screening-Prozess zu gestalten:
1. Klare Richtlinien für Gastbeiträge festlegen
Das Prüfen von Gastbeiträgen kann zwar aufwendig sein, ist aber nur der erste Schritt zur Veröffentlichung. Sie müssen die Beiträge noch prüfen, bearbeiten und formatieren, bevor sie auf Ihrem Blog erscheinen. Wenn Sie jedoch von vornherein irrelevante Inhalte aussortieren, können Sie die Anzahl der zu bearbeitenden E-Mails und Einsendungen deutlich reduzieren.
Da Gastbeiträge ein effektives Marketinginstrument darstellen, möchten viele Autoren ihre Manuskripte veröffentlichen. Wer jedoch einen Blog über digitales Marketing betreibt, möchte natürlich keine Artikel über Gartenarbeit und Hausinstandhaltung in seinem E-Mail-Postfach finden.
Machen Sie sich also klar, was Sie von Gastbeiträgen erwarten und stellen Sie sicher, dass diese über Ihre Website zugänglich sind.
Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie in Ihre Richtlinien aufnehmen sollten:
- Zulässige Themen und Inhalte
- Minimale und maximale Wortanzahl
- Zulässige Dokumentdateien (z. B. .docx, HTML usw.).
- Gewünschter Schreibstil (d. h. Tonfall, Formatierung und Präsentation Ihres idealen Beitrags)
- Details, die im Pitch enthalten sein sollen (z. B. Autorenangaben, Links, frühere Arbeiten usw.).
- Hinweise zur Einreichung (z. B. Links zu Formularen, E-Mails, Anhängen usw.)
Kurz gesagt: Beschreiben Sie so detailliert wie möglich, was Sie von den Einsendungen erwarten. Benötigen Sie beispielsweise Autorenfotos, kurze Biografien, Links, Bilder oder andere spezifische Details, geben Sie diese bitte in Ihren Richtlinien an.
Bei einer großen Anzahl von Einsendungen können Sie auch Ihre voraussichtliche Bearbeitungszeit angeben. Manche Richtlinien sind sogar so offen, dass sie unliebsame Vorschläge ignorieren und nicht beantworten werden.
2. Nach Titel und Gliederung der Präsentation fragen
Manuskripte können zwischen 500 und 3000 Wörtern umfassen. Sie sind nicht nur sehr zeitaufwendig für die Autoren, sondern auch eine große Herausforderung für Sie (oder Ihre Lektoren), sie durchzulesen.
Eine Möglichkeit, es beiden Parteien zu erleichtern, besteht darin, nur Titel und Gliederung des Pitches zuzulassen. So können Sie sich die wichtigsten Punkte des Pitches ansehen, ohne das gesamte 1000-Wort-Manuskript durchlesen zu müssen. In den meisten Fällen genügen Titel und Zusammenfassung, um Ihnen einen Eindruck vom Inhalt zu vermitteln.
Vergessen Sie natürlich nicht, die Website des Autors zu besuchen und sich über seine bisherigen Veröffentlichungen zu informieren. Die Referenzen eines Bewerbers oder Autors geben oft einen Hinweis auf die zu erwartende Qualität seiner Texte. Glücklicherweise legen die meisten Autoren ihre Qualifikationen dar, da sie Sie davon überzeugen möchten, dass sie eine seriöse Quelle sind und einen hervorragenden Gastbeitrag liefern werden.
Abschließend sollten Sie unbedingt Fristen festlegen. Wenn Sie Titel und Gliederungen anfordern, bedeutet das, dass die Bewerber erst dann mit dem Schreiben beginnen müssen, wenn Sie ihre Vorschläge genehmigt haben. Durch das Setzen realistischer Fristen stellen Sie sicher, dass Ihr Veröffentlichungsplan reibungslos verläuft.
3. Online-Formulare verwenden
Manche Veranstalter bevorzugen es, wenn Beiträge direkt per E-Mail an ihre Redakteure gesendet werden. Die Verwendung von Formularen kann jedoch die Sortierung der eingereichten Daten erleichtern.
Sie können die Autoren bitten, Titel, Zusammenfassung und Gliederung zusammen mit dem Manuskript einzureichen. Anschließend können Sie und Ihre Lektoren die Titel durchsehen und irrelevante Inhalte aussortieren. Wenn Ihnen hingegen ein Titel oder eine Zusammenfassung besonders zusagt, können Sie das Manuskript direkt öffnen und prüfen.
Darüber hinaus können Sie Autoren bitten, Informationen über sich selbst anzugeben. Fragen Sie nach ihrem Namen, ihrer Website, einer kurzen Zusammenfassung ihrer Qualifikationen sowie nach Links zu bereits veröffentlichten Inhalten. So können Sie feststellen, ob es sich lohnt, auf ihre Websites zu verlinken.
Wenn ihr Unternehmen oder ihre Produkte mit minderwertigen Inhalten in Verbindung gebracht werden, PlagiatOb Linkfarmen oder Spam – am besten hält man sich von ihnen fern.
Endeffekt
Wie die meisten SEO-Experten Ihnen bestätigen würden, sollte bei Ihren Inhalten stets „Qualität vor Quantität“ gelten. Selbst wenn Sie also nicht so viele Gastbeiträge wie beliebte Websites erhalten, müssen Sie dennoch sicherstellen, dass Ihre Gastbeiträge der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website zugutekommen.
Andernfalls veröffentlichen Sie am Ende Spam und minderwertige Inhalte, was sich negativ auf Ihr Ranking auswirken kann.
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by JC Serrano
Quelle: SiteProNews






