Display-Anzeigen sind seit vielen Jahren eine gängige Option in der digitalen Werbung und haben sich als effektiv erwiesen.
Aber auch Native Ads erfreuen sich seit ihrer Einführung großer Beliebtheit und bieten ansprechende Möglichkeiten zur Bewerbung hochwertiger gesponserter Inhalte.
Immer beliebter wird eine leistungsstarke Kombination aus programmatischer und nativer Werbung, die es Werbetreibenden ermöglicht, Anzeigen zu schalten, die gut mit dem umgebenden Inhalt harmonieren – und das in großem Umfang.
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Was sind Display-Anzeigen und programmatische Native Ads?
Displayanzeigen, auch Bannerwerbung genannt, sind kreativ gestaltete Bilder oder Fotos, die in der Regel neben (oder in der Nähe von) redaktionellen Inhalten erscheinen. Betrachter können auf die Anzeige klicken, wodurch sie üblicherweise auf eine Landingpage weitergeleitet werden.
- Programmatische Native Ads: Native Ads ahmen das Erscheinungsbild redaktioneller Inhalte nach und sind sorgfältig auf Form und Funktion der jeweiligen Plattform abgestimmt. Ein dezenter Hinweis wie „Gesponsert“ oder „Beworben“ kennzeichnet sie als Werbung. Programmatische Werbung steigert die Effektivität nativer Anzeigen durch maschinelles Lernen und Kontextinformationen, indem sie diese an die Nutzerpräferenzen anpassen und an passenden Stellen platzieren.
Welches ist besser?
Display-Anzeigen waren lange Zeit ein zentraler Bestandteil bezahlter Werbekampagnen, verlieren aber zunehmend an Bedeutung, da die Branche programmatische Native Ads immer stärker einsetzt. Warum sind Werbetreibende den bewährten Display-Anzeigen gegenüber so skeptisch? Sind programmatische Native Ads die Lösung, um im schnelllebigen digitalen Werbemarkt erfolgreich zu sein? Oder bedeutet das das Ende für Display-Anzeigen? Hier einige Überlegungen.
- Kundenerlebnis und Kundenbindung: Programmatisch native Anzeigen Display-Anzeigen (Banner) sind in puncto Nutzererfahrung und -bindung eindeutig im Vorteil. Da sie sofort als Werbung erkennbar sind, stumpfen Nutzer ab und ignorieren sie. Native Ads hingegen sind kreativ gestaltet und fügen sich nahtlos in die Inhalte ein, die der Nutzer lesen möchte. Sie wirken wie eine natürliche Ergänzung des jeweiligen Umfelds und versuchen, die umgebenden Artikel und Seiten nachzuahmen. Dies sorgt für eine positive Nutzererfahrung und weckt das Interesse der Nutzer, da sie in der Regel mit den Inhalten, die sie bevorzugen, in Zusammenhang stehen.
- WirkungsgradProgrammatische Native Ads übernehmen die gesamte Arbeit und ermöglichen es Ihnen, sich auf Ihre Strategie zu konzentrieren. Der Prozess ist systematisch und platziert Anzeigen mithilfe von KI und Echtzeit-Bidding. Entscheidungen wie der Bildschirm, auf dem die Anzeige platziert werden soll, die effektivste Strategie und vieles mehr werden automatisiert. So erreichen Ihre Anzeigen Ihre Zielgruppen nahtlos. Sie erhalten Daten darüber, wer Ihre idealen Kunden sind, basierend auf deren meistgenutzten Geräten, geografischen Daten und Browserverhalten. Sie können Ihre CPMs in Echtzeit an den Wert der Impression anpassen, wodurch die Kosteneffizienz steigt. Sie können Ihre Zielgruppen optimal erreichen und Ihre Kampagne skalieren. Angesichts all dieser Vorteile ist die Kombination aus programmatischer und nativer Werbung zweifellos effizienter.
- Erreichen mehrerer MarktsegmenteSowohl Display- als auch programmatische Native-Anzeigen eignen sich hervorragend, um verschiedene Marktsegmente zu erreichen. Da programmatische Native-Anzeigen informative Inhalte integrieren und KI-gestützt sind, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie viral gehen. Solche Anzeigen können sogar Nutzern angezeigt werden, die nicht zur Zielgruppe gehören, beispielsweise durch Shares, Retweets oder Likes, und so die Aufmerksamkeit von Zuschauern außerhalb des Zielsegments gewinnen. Auch bei Display-Anzeigen lassen sich Parameter festlegen, auf welchen Websites sie erscheinen, in welchem geografischen Gebiet oder in welcher Nische. Doch die Ansprache einer spezifischen Zielgruppe ist nicht alles. Sie ermöglichen es Ihnen, auf Plattformen mit hohem Traffic oder auf Websites zu erscheinen, die thematisch zu Ihrer Anzeige passen. Sie bieten Ihnen Sichtbarkeit vor einem großen Publikum, selbst wenn dieses nicht aktiv nach Inhalten sucht.
- MarkenbewusstseinProgrammatische Native Ads sind im Vergleich zu Display-Anzeigen hinsichtlich der Markenbekanntheit weniger messbar. Bei der Gestaltung von Native Ads müssen Werbetreibende besonders auf die strategische Platzierung des Markenlogos achten, da diese Anzeigen so gut mit dem umgebenden Inhalt verschmelzen, dass sie leicht übersehen werden können. Display-Anzeigen hingegen sind so gestaltet und designt, dass der Nutzer allein durch das Überfliegen der Anzeige viele Informationen über das Angebot oder die Marke erhält.
- TechnologiebereitschaftDisplay-Anzeigen gibt es seit den Anfängen der digitalen Werbung. Während für deren Schaltung keine tiefgreifenden technischen Kenntnisse erforderlich sind, ist für programmatische Native Ads ein höherer Technologieaufwand nötig. Werbetreibende müssen kreative Native Ads erstellen, was sich als recht anspruchsvoll erweisen kann. Solche Anzeigen erfordern zudem eine Anpassung der Website des Publishers, und derzeit ist noch nicht für jede Plattform die passende Technologie verfügbar, um programmatische Native Ads zu unterstützen.
Native Ads ermöglichen intensivere Kundenbeziehungen, erfordern aber mehr kreativen Aufwand, während Display-Anzeigen bei allen Impressionen dasselbe statische Werbemittel verwenden. Bei Native Ads werden Werbemittel mit redaktionellen Inhalten kombiniert, doch der Konsument könnte sich getäuscht fühlen, wenn die Unterscheidung zwischen gesponserten Inhalten und redaktionellen Inhalten nicht klar ist.
Native Ads werden unterstützt von Programmatic Es scheint eine Win-Win-Situation für alle zu sein. Da Nutzer jedoch Adblocker verwenden oder Werbung ignorieren, sind Display-Anzeigen kein sicherer Weg mehr, die Zielgruppe zu erreichen. Das Ende von Display-Anzeigen ist aber noch nicht besiegelt, denn die vollständige Umstellung auf programmatische Native Ads wird viel Zeit (und Investitionen) erfordern. Und wer weiß, vielleicht gewöhnen sich die Nutzer sogar daran.
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by Vandita Grover
Quelle: Martechadvisor.com






