Denken Sie daran: Ihre Bestandskunden generieren stetig Umsatz. Wir wissen, dass sie Ihre Produkte bereits schätzen; jetzt möchten wir sicherstellen, dass wir ihnen weiterhin neue Produkte und Angebote präsentieren und generell bei ihnen präsent bleiben.
Dadurch entstehen treue Kunden und jede Menge wiederkehrende Umsätze – ganz ohne die anfänglichen Akquisitionskosten.
Die richtige Balance zu finden, kann jedoch schwierig sein; wie gelingt es, Kunden erneut anzusprechen, ohne sie mit denselben Anzeigen und Botschaften zu überhäufen? Wie gibt man ihnen Freiraum, ermutigt sie aber gleichzeitig zur Rückkehr auf die eigene Website?
Bei der Planung Ihrer Maßnahmen zur Wiedereingliederung von Kunden sollten Sie einige wichtige Punkte beachten:
Wählen Sie Ihre Plattformen
Da wir wissen, wer unsere Kunden sind, empfehle ich die Verwendung von Facebook Custom Audiences (sowohl auf Facebook als auch auf Instagram) und die Customer Match Targeting-Optionen von Google (Gmail Sponsored Promotions und RLSA sind diejenigen, die ich am meisten empfehlen würde).
Nutzen Sie die Daten, um Ihre Wiedereingliederungsintervalle festzulegen.
Um zu berechnen, wie oft Sie Ihren Kunden Ihre Anzeigen präsentieren sollten, ermitteln Sie, wann diese nach einem Kauf üblicherweise auf Ihre Website zurückkehren. Erfolgen Käufe typischerweise 15 Tage nach dem ersten Kauf? 30 Tage später? Oder noch später? Genau dann sollten Sie mit der erneuten Kontaktaufnahme beginnen.
Fokus auf Kreativität
Wir möchten sicherstellen, dass wir dem Nutzer einen guten Grund geben, unsere Website erneut zu besuchen. Präsentieren Sie Ihre Produkte optimal und vermeiden Sie es, immer wieder dieselbe Anzeige zu schalten. Aktualisieren Sie Ihre Werbemittel regelmäßig, um sowohl neue Produkte als auch Bestseller zu präsentieren.
Nutzen Sie Verkaufsaktionen und Sonderangebote
Nutzen Sie jede Rabattaktion, um Ihre Kunden erneut anzusprechen. Das ist in der Regel die erfolgreichste Methode, um Kunden zurückzugewinnen. Treueprogramme eignen sich dafür ebenfalls hervorragend; da Sie keine Kosten für die Kundengewinnung haben, steht Ihnen ein gewisser Spielraum für treuenbasierte Rabatte und Anreize zur Verfügung.
Nutzen Sie Ihre eigenen Daten clever.
Dieser Punkt ist wichtig: Wir wollen nicht einfach unsere gesamte Kundenbasis ansprechen und alle gleich behandeln. Wir müssen unsere Kundenliste anhand identifizierbarer Merkmale segmentieren.
Zum Beispiel – durchschnittlicher Bestellwert (kaufen sie eher teurere oder günstigere Produkte?), Geschlecht, Produktkategorien oder -typen usw. Durch die Segmentierung unserer Zielgruppe können wir unsere Werbemittel und die Produkte, die wir unseren Kunden zeigen, besser auf ihre Bedürfnisse/Interessen abstimmen.
Intelligente Segmentierung ermöglicht es uns, unsere Kunden mit relevanten und maßgeschneiderten Botschaften, Produkten und einem optimierten Nutzererlebnis anzusprechen, was sich positiv auf Klickraten (CTR) und Conversion-Raten (CVR) auswirkt.
Nehmen wir beispielsweise an, Sie betreiben einen Online-Shop mit einem vielfältigen Produktsortiment – von teuren Handtaschen über Schuhe bis hin zu Kleidung. Indem Sie die Käufer von teuren Handtaschen segmentieren, können Sie diese gezielt mit kreativen Angeboten rund um die neueste/angesagteste Handtasche oder Ihren jährlichen Handtaschen-Sale ansprechen.
Natürlich bietet Ihr Kundenstamm weitere Vorteile – insbesondere die Möglichkeit, dessen Merkmale für Lookalike Targeting zur Neukundengewinnung zu analysieren. Doch ich habe schon viel zu oft erlebt, dass Marken den fünf oben genannten Schritten zu wenig Beachtung schenken.
Lassen Sie sich dieses lukrative Umsatzpotenzial nicht entgehen; gehen Sie clever vor, um Ihre Kunden erneut anzusprechen, und beobachten Sie, wie Ihre Zahlen steigen.
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by Angesagte Titel
Quelle: Search Engine Watch






