Die 7 wichtigsten Trends im Bereich Unternehmensvideoinhalte

Wir leben in einer visuellen und zunehmend auch in einer Videogesellschaft. Die Unternehmenswelt hat dies erkannt und nutzt Videos nicht nur für Branding und Marketing. Videos werden heute häufig eingesetzt, um wichtige Botschaften zu vermitteln und Menschen zum Handeln zu bewegen: beispielsweise um Investoren für eine Beteiligung am Unternehmen zu gewinnen, Mitarbeiter für eine Strategie oder Initiative zu begeistern oder potenzielle Mitarbeiter zu rekrutieren.

Als Filmemacher und Kreativdirektor bin ich ständig auf der Suche nach neuen Technologien und Trends, um meine Arbeit zu verbessern und die Perspektiven von Unternehmen besser zu verstehen. Hier sind einige Trends, die mir in letzter Zeit aufgefallen sind.

1. Willkommen zum Video-Tsunami. Video ist mit Abstand die bevorzugte Art und Weise, wie immer mehr Menschen Nachrichten und Informationen erhalten möchten. Wir befinden uns auf dem Höhepunkt dieses Trends, und die Wellen sind hoch. Bis 2020 werden 84 Prozent des gesamten Internetverkehrs auf Videos entfallen. Das ist eine erstaunliche Zahl.

2. Die Videoproduktion wird weiterhin intern abgewickelt. Viele der Global-1,000-Unternehmen verfügen über eigene Videoabteilungen. Mittelständische Unternehmen hingegen wollen ihre gesamte Videoproduktion auslagern, um Personal- und Raumkosten zu vermeiden. Mehr dazu in Kürze.

3. Es gibt eine Menge schrecklicher Videos da draußen. Die Einstiegshürden sind so niedrig und der Bedarf der Unternehmen an Inhalten so groß, dass mittelmäßige Videos im Umlauf sind. Ein Großteil davon wird schlichtweg ignoriert.

4. Intelligente Unternehmen fordern einen Return on Investment (ROI), und ein ROI erfordert Kontext. Effektive Videoinhalte zu verstehen und zu erstellen, ist eine Kunst für sich. Was akzeptable von wirklich herausragenden Inhalten unterscheidet, ist ein hohes Maß an strategischem und kreativem Denken, ein fundiertes Verständnis der geschäftlichen Herausforderungen und des gesellschaftlichen Kontextes, in dem sich die Zielgruppe befindet.

5. Virtuelle Realität ist ein Konkurrent. Wir haben das enorme Potenzial von VR für Unternehmens- und institutionelle Anwendungen erst ansatzweise ausgeschöpft. Obwohl sich VR aktuell noch in der Phase der Unsicherheit befindet, steht außer Frage, dass immersivere und interaktivere Videoerlebnisse uns dauerhaft begleiten werden.

6. Kultur schlägt Strategie. Kulturelle Alleinstellungsmerkmale sind der sicherste (manche würden sagen einzige) Weg, sich in einem wettbewerbsintensiven globalen Geschäftsumfeld abzuheben. Das beginnt an der Spitze – kein Geheimnis. Viele der überzeugendsten Ansätze lösen konkrete Kommunikationsherausforderungen im Zusammenhang mit dem Aufbau und der Verbesserung der Unternehmenskultur, beispielsweise in den Bereichen Personalwesen (Recruiting, Onboarding, Mitarbeiterbindung), Investor Relations, Kommunikation mit dem CEO oder der Geschäftsleitung, Werte, Unternehmenszweck und Unternehmenskommunikation.

7. Im Geschäftsleben gibt es zwei Geschwindigkeiten: schneller und schneller. Jedes Projekt steht unter großem Zeitdruck. Das liegt an der Geschwindigkeit des Geschäftslebens und den Lebensumständen von Führungskräften. Als Dienstleister müssen wir ihren Druck verstehen und damit umgehen, um kurzfristig flexible Teams zusammenzustellen und auch unter Zeitdruck hervorragende kreative Arbeit zu leisten.

Video ist aus der Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken. Die Zukunft birgt großes Potenzial und vielfältige Möglichkeiten. Letztendlich sind der Schlüssel zum Erfolg in der heutigen, schnelllebigen Welt das Verständnis der Zielgruppe, die Erstellung ansprechender und teilenswerter Inhalte sowie die klare Definition der geschäftlichen Herausforderungen, die mit Video gelöst werden sollen.

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by Vern Oakley
Quelle: Unternehmer

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