7 Tipps für die Erstellung unwiderstehlicher Native Ads

Da mittlerweile 30 % aller Internetnutzer Werbeblocker verwenden, um ihr Surferlebnis zu verbessern, müssen sich Werbetreibende neue Wege einfallen lassen, um ihre Zielgruppen zu erreichen und Produkte zu verkaufen.

Für viele Marken ist Native Advertising die Lösung. Diese Methode erfreut sich seit dem letzten Jahrzehnt immer größerer Beliebtheit, und da immer mehr Menschen Adblocker verwenden, dürfte sie die Online-Werbelandschaft in den kommenden Jahren dominieren. Tatsächlich deuten Studien darauf hin, dass Native Ads bis 2021 74 % aller Werbeeinnahmen generieren werden.

Doch was genau sind Native Ads, und wie kann man sie optimal nutzen, um Kunden zu gewinnen, die Markenbekanntheit zu steigern und den Umsatz zu erhöhen?

Native Anzeigen

Native Ads ahmen das Erscheinungsbild der Websites und Apps nach, in die sie eingebunden werden. Sie sind besonders in sozialen Medien – vor allem auf Facebook, LinkedIn und Instagram – weit verbreitet, finden sich aber auch auf zahlreichen anderen Websites. Sie bieten Nutzern Informationen in Phasen erhöhter Informationssucht und werden so präsentiert, dass sie leicht verständlich sind. Sie sind deutlich dezenter als Bannerwerbung und wirken daher weniger aufdringlich.

Mehrere Studien belegen, dass Native Ads effektiver sind als Display-Anzeigen, und zahlreiche Statistiken und Fakten untermauern ihre Vorteile. Wussten Sie beispielsweise, dass Konsumenten Native Ads 53 % häufiger sehen als Display-Anzeigen und dass Native Ads die Kaufwahrscheinlichkeit um 18 % erhöhen? Oder dass 70 % der Befragten lieber über Content als über traditionelle Werbung mehr über Produkte erfahren möchten?

Die Vorteile sind überwältigend, doch die Entscheidung für Native Ads ist erst der Anfang. Im nächsten Schritt gilt es, die Aufmerksamkeit der Menschen auf Ihre Botschaft zu lenken, indem Sie Anzeigen erstellen, die sich deutlich von der Masse abheben.

Erstellung einer erfolgreichen Native Ad  

1. Das Endziel verstehen

Bei der Erstellung von Werbe- oder Marketingtexten sollten Sie zunächst das Ziel im Auge behalten. Ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben, ist es schwierig, wirkungsvolle Texte zu strukturieren und zu verfassen. Jede Native Ad verfolgt ein spezifisches Ziel, beispielsweise die Zielgruppe zur Newsletter-Anmeldung zu animieren oder ihr eine kostenlose Testversion anzubieten. Dieser Handlungsaufruf (CTA) bestimmt maßgeblich den gesamten Erstellungsprozess der Anzeige.

2. Gestalten Sie es wertvoll.

Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber es ist entscheidend, stets zu bedenken, dass Ihre Inhalte Ihrem Publikum einen Mehrwert bieten sollten. Es mag verlockend sein, in Anzeigen aufdringlich zu werben, doch nützliche Informationen sind langfristig deutlich erfolgreicher. Da Ihnen nur eine begrenzte Anzahl an Zeichen zur Verfügung steht, sollte jedes Wort sitzen. Überlegen Sie sich, welche Aktion Sie vom Konsumenten erwarten und welche Art von Inhalten am ansprechendsten ist – so schaffen Sie die Grundlage für eine herausragende Anzeige.

3. Halten Sie es persönlich

Werbetexte, die die Probleme der Konsumenten direkt lösen und ihnen relevante Informationen bieten, ziehen sie in ihren Bann und wecken ihr Interesse. Schon Kleinigkeiten wie die Verwendung von Wörtern wie „Sie“ oder „fühlen“ können die Interaktion steigern. Konzentrieren Sie sich darauf, die zentralen Herausforderungen Ihrer Zielgruppe zu verstehen und Ihre Werbetexte darauf auszurichten.

4. Schreibe so, wie du sprechen würdest.

Werbetexte, die natürlich klingen, sind am überzeugendsten. Sie können sie zwar mit Metaphern und bildhaften Formulierungen aufwerten, aber sie sollten sich so lesen, als würden sie gesprochen. Das knüpft an den oben genannten Punkt an, den Inhalt persönlich zu gestalten: Wenn sich die Leser angesprochen fühlen, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass sie sich damit auseinandersetzen.

5. Verwenden Sie immer den Markennamen.

Konsumenten verbinden Marken im Laufe der Zeit, daher führt die Verwendung des Markennamens in Überschriften und Beschreibungen letztendlich zu mehr Interaktionen. Selbst wenn sie beim ersten Kontakt mit einer Anzeige nicht darauf klicken, erfahren sie dennoch, was Ihre Marke tut und welche Lösungen sie anbietet. Sollten sie später Ihre Dienstleistungen benötigen, werden sie sich an Ihre Marke erinnern.

6. Sorgen Sie für Einfachheit.

Verzichten Sie auf Wörter, Phrasen und Bilder, die Konsumenten abschrecken könnten. Verwenden Sie kurze, prägnante Sätze, ergänzen Sie den Text nach Möglichkeit mit Stichpunkten und streuen Sie relevante Videos und Bilder ein. Je leichter verständlich und weniger aufdringlich Ihre Anzeige ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Konsument sich mit Ihren Inhalten auseinandersetzt und eine Handlung ausführt.

7. Fügen Sie ein CTA ein

Das ist entscheidend. Sobald Sie das Interesse des Nutzers mit Ihrer Anzeige geweckt haben, müssen Sie ihn mit relevanten und relevanten Inhalten fesseln. Anschließend müssen Sie ihn zu einer Handlung bewegen. Was entgeht ihm, wenn er nicht auf Ihren Call-to-Action (CTA) reagiert? Was können Sie bieten, was andere Unternehmen nicht bieten? Wie können sie weitere interessante Inhalte finden? Der Rest Ihrer Native Ad ist darauf ausgelegt, die Nutzer zum CTA zu führen – nutzen Sie diesen Teil also optimal.

Zeit zum Erschaffen

Ob am Desktop oder mobil – Ihre Kunden sind darauf vorbereitet, Native Ads so zu lesen und darauf zu reagieren, dass Ihre Marke davon deutlich profitiert. Die sieben oben genannten Schritte helfen Ihnen dabei, wirkungsvolle Markenbotschaften zu formulieren, die Anklang finden. Jetzt müssen Sie nur noch mit der Erstellung beginnen.

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by Anahid Basmajian

Quelle: daretogrow.io

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