5 Taktiken zur Steigerung des Website-Traffics, die nicht SEO sind.

Es ist kein Geheimnis, dass die Steigerung des Website-Traffics der Schlüssel zu höheren Konversionsraten und gesteigerten Umsätzen ist. Denn wenn potenzielle Kunden Ihre Website nicht besuchen, werden sie auch keine Online-Käufe tätigen.

Es scheint jedoch, als ob im Jahr 2018 jedes Unternehmen voll auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) gesetzt hätte, um den Traffic auf seinen Websites zu erhöhen.

SEO ist heutzutage eine effektive Strategie für digitales Wachstum. Laut Net Marketshare generierte Google allein im vergangenen Jahr 72 Prozent des weltweiten Desktop-Suchverkehrs auf Websites. Da das Internet jedoch immer größer wird und immer mehr Unternehmen um die Spitzenposition bei denselben Keywords konkurrieren, sinken die Chancen auf ein gutes Ranking und ausreichend Traffic. Daher ist es für Marken ratsam, alternative Wege zur Steigerung des Website-Traffics zu erkunden.

Bevor Marketer eine neue Kampagne zur Steigerung des Website-Traffics starten, sollten sie zunächst ihren aktuellen Traffic und ihre Analysedaten überprüfen. Mithilfe von Tools wie Google Analytics und SEMRush lässt sich ermitteln, woher der Traffic kommt, wie lange Nutzer auf der Website verweilen, welche Seiten und Inhalte sie am meisten ansprechen und an welchem ​​Punkt ihrer Nutzerreise sie die Website typischerweise verlassen. Diese Informationen ermöglichen es, eine effektivere Strategie für die im Folgenden untersuchten Kanäle zu entwickeln und die Klickraten zu verbessern.

Anschließend können Sie den Website-Traffic mit diesen fünf Strategien steigern:

1. Beginnen Sie mit dem Gastbloggen.

Gastbeiträge auf anderen Websites verfolgen mehrere Ziele. Erstens steigern sie die PR und verbessern Ihre Glaubwürdigkeit als Experte in Ihrer Branche und in der Öffentlichkeit. Sie erhöhen die Markenbekanntheit und erschließen Ihrem Unternehmen neue potenzielle Kunden. Und ganz nebenbei verbessern sie auch Ihr SEO-Ranking durch die Backlinks zu Ihrer Website (auch wenn das nicht der Hauptpunkt dieses Artikels ist …).

Um erfolgreich Gastbeiträge zu verfassen, suchen Sie nach Unternehmen und Websites, die eine ähnliche Zielgruppe und/oder Branche ansprechen und selbst genügend Traffic generieren, damit sich die Zusammenarbeit lohnt. Falls Ihr Unternehmen einen Blog betreibt, können Sie auch andere relevante Branchenexperten interviewen und die Interviewpartner sowie deren Unternehmen dazu anregen, die Interviews in sozialen Medien und auf ihren Presseseiten zu teilen.

Fragen Sie nach ihren monatlichen Kennzahlen, welchen Handlungsaufforderungen auf Ihre Website Sie zugeteilt bekommen und ob sie Ihren Artikel auf ihren Social-Media-Kanälen teilen werden. Und wo wir gerade von Social Media sprechen …

2. Investieren Sie in soziale Medien.

Soziale Medien sind ein stetig wachsender Markt für Online-Unternehmen. Laut Sprout Social beeinflussen sie schließlich 74 Prozent der Kaufentscheidungen von Konsumenten direkt. Verschiedene Social-Media-Plattformen können sowohl zum Markenaufbau beitragen und so langfristige Markentreue und Traffic fördern als auch unmittelbare Klicks und Besucherzahlen generieren.

Posten Sie unbedingt in den sozialen Netzwerken, in denen Ihre Zielgruppe aktiv ist – eine kurze Marktforschung liefert Ihnen hierfür klare Informationen. Verlassen Sie sich außerdem nicht ausschließlich auf organische Beiträge. Leider schieben viele Algorithmen sozialer Medien Unternehmensbeiträge in den Newsfeed nach unten, sodass Unternehmen für die Bewerbung bezahlen müssen. Bezahlte Social-Media-Werbung, wie beispielsweise Facebook Ads, gehört jedoch zu den günstigsten Formen der Online-Werbung und kann bei guter Umsetzung einen hohen Return on Investment erzielen – entscheidend ist dabei die Wahl einer kompetenten Social-Media-Marketing-Agentur, die eine effektive Strategie entwickelt.

3. Nutzen Sie E-Mail-Marketing.

Obwohl die genauen Renditeerwartungen für E-Mail-Marketing nicht immer eindeutig sind, herrscht unter Experten Einigkeit darüber, dass es zu den effektivsten Marketinginstrumenten zählt und einen hohen Return on Investment (ROI) bietet. Marken können Produkte, Dienstleistungen oder auch Content-Marketing-Initiativen mit einfachen E-Mail-Kampagnen oder Newslettern bewerben.

Um die Vorteile von E-Mail-Marketing optimal zu nutzen, sollten Sie A/B-Tests, Segmentierung und Personalisierung einsetzen. Diese Maßnahmen fördern eine persönlichere Beziehung zu Ihren Kunden, helfen Ihnen, die bevorzugten Inhalte und Betreffzeilen zu ermitteln und Ihre E-Mails dann zu versenden, wenn Ihre Abonnenten sie mit hoher Wahrscheinlichkeit öffnen. und treten Sie mit ihnen in Kontakt.

4. Videoinhalte integrieren.

Video ist eine äußerst effektive, aber unterschätzte Form des Content-Marketings. Obwohl sich viele Unternehmen beispielsweise auf Blogs und Instagram-Follower konzentrieren, erzielen Videokampagnen hohe Share- und Aufrufzahlen. Laut dem HubSpot-Bericht „State of Video Marketing“ geben 76 Prozent der Marketer an, dass Videoinhalte den Traffic auf ihrer Website erhöht haben.

Das Rasier-Startup Harry's liefert ein hervorragendes Beispiel für gelungenes Videomarketing. Das kurze Video stellt die Marke vor, vermittelt einen lockeren und spielerischen Ton und informiert potenzielle Kunden in einem ansprechenden Einblick über die Unternehmensgeschichte. Das Unternehmen hat es geschickt direkt auf seiner Website eingebunden und gleichzeitig in den sozialen Medien geteilt.

Sie können zahlreiche Videos in diese Strategie einbinden, darunter Markenvideos, kurze Social-Media-Clips, Werbespots, Informationsvideos, Videos über Ihr Unternehmen und Produktvorstellungen. Wenn es zu Ihrer Marke passt, gehen Sie noch einen Schritt weiter und bieten Sie Webinare an. Dadurch binden Sie Ihre Kunden digital ein, bieten ihnen einen echten Mehrwert und haben gleichzeitig die Möglichkeit, E-Mail-Adressen zu sammeln, was Ihnen bei Schritt drei weiterhilft.

5. Online-Werbung schalten.

Organische, unbezahlte Strategien zur Traffic-Generierung sind zwar der Traum jeder Marke, doch manchmal geht Werbung einfach nicht. Zum Glück gehören die Zeiten von Plakatwänden und Mad-Men-Kampagnen der Vergangenheit an. Setzen Sie stattdessen auf innovative Werbetaktiken wie Retargeting und Remarketing.

Laut ReTargeter konvertieren nur 2 Prozent aller Websites beim ersten Besuch. Sowohl Retargeting als auch Remarketing nutzen Cookies, die im Browser gespeichert werden, um Nutzer im Web zu verfolgen. Beim Retargeting werden Nutzern dann Anzeigen für Ihre Website angezeigt, um sie zu einem erneuten Besuch zu animieren. Remarketing hingegen sendet Nutzern personalisierte E-Mails, die auf ihren Aktivitäten auf Ihrer Website basieren.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist zwar effektiv und jedes Unternehmen mit Online-Präsenz sollte darin investieren, aber sie ist nicht der alleinige Schlüssel zu mehr Website-Traffic. Investitionen in Social Media, Gastbeiträge, regelmäßiges E-Mail-Marketing, Videoinhalte und digitale Werbung steigern den Website-Traffic deutlich, ohne den direkten Wettbewerb um SEO-Keywords.

 

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by Gabriel Shaoolian

Quelle: Unternehmer.com

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