4 Wege, um im Marketing-Personalisierungswettbewerb die Nase vorn zu haben.

Wenn ich für jedes Mal, wenn ich jemanden sagen höre, dass wir die Customer Journey personalisieren müssen, einen Dollar bekäme, säße ich wahrscheinlich irgendwo am Strand und trank Daiquiris. Stattdessen versuche ich, den Leuten zu erklären, was Personalisierung im In-App-Marketing wirklich bedeutet..

Im letzten Jahrzehnt haben Marketingfachleute große Fortschritte bei der Personalisierung von Einkaufserlebnissen im stationären Handel und online erzielt. Doch im Bereich der Apps besteht weiterhin Nachholbedarf; zwar bieten einige Apps personalisierte Push-Benachrichtigungen an, aber was passiert, wenn die Nutzer die App geöffnet haben?

Apps werden zunehmend zu einem Ort, an dem Kunden ihre Zeit und ihr Geld verbringen. Deshalb müssen wir die aus anderen Kanälen gewonnenen Erkenntnisse zur Personalisierung nutzen und überlegen, wie wir sie in Apps anwenden können.

Knowledge is Power

Vielleicht nutzen Sie bereits In-App-Marketing in Form von In-App-Nachrichten, Umfragen, Videos oder Bannern. Doch wenn Ihre Strategie auf „Streuen und hoffen“ basiert und alle Ihre Nutzer gleichzeitig dasselbe sehen, verpassen Sie Chancen.

Fakt ist: Mobile Apps (und ihre Betreiber) wissen mehr über ihre Nutzer als jeder andere Kanal. Sie kennen deren Nutzungsverhalten, demografische Daten und wissen, was die Nutzer gerade in der App tun. Kombiniert man all das, ergibt sich die perfekte Gelegenheit, personalisierte, kontextbezogene Angebote zu erstellen – genau dann, wenn die Nutzer am aktivsten sind.

Sichere Landung gewährleisten

Ich erwähnte Push-Benachrichtigungen und die Möglichkeit der Personalisierung. Unterschiedliche Nachrichten an verschiedene Zielgruppen zu senden, ist natürlich sinnvoll, aber die Klickrate ist nicht alles. Man sollte auch berücksichtigen, wo der Nutzer landet.

Allzu oft werden wir von Apps mit Push-Benachrichtigungen begeistert, klicken weg und landen dann… genau, auf der Startseite der App.

Das führt dazu, dass wir uns orientierungslos fragen, warum die App uns mit einem so vielversprechenden Angebot/einer Dienstleistung/einem Event usw. bewirbt und wir erst herausfinden müssen, wie wir es finden. Eine gute Push-Nachricht führt Sie direkt zum relevantesten Bereich in der App. Wenn Ihr In-App-Marketing-System gut etabliert ist, können Sie die Nutzer außerdem auf einen Inhalt weiterleiten, der speziell auf die Push-Nachricht abgestimmt ist und deren Informationen ergänzt.

Geh voraus

Habe ich gerade gesagt, SIE sollten den Weg weisen? Geht es nicht vielmehr darum, dass die Nutzerin ihren eigenen Weg wählt und Sie aufmerksam sind, ihre digitale Körpersprache deuten und im richtigen Moment reagieren? Das stimmt alles, aber manchmal ist es sinnvoll, die Nutzer dorthin zu lenken, wo Sie sie haben möchten.

Das bedeutet nicht, dass Sie aufdringlich oder gar explizit sein müssen, wenn Sie Ihren Nutzern vorschlagen, eine bestimmte Seite in Ihrer App zu besuchen oder neue Inhalte anzusehen. Sie wissen vielleicht beispielsweise, dass in einer Ticket-App die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs steigt, wenn ein Nutzer den Bewertungsbereich sieht. In diesem Fall schadet ein kleiner Anstoß nicht.

Es ist möglich, Nutzer so anzuleiten, dass ihre Nutzung der App positiv beeinflusst wird, aber Vorsicht ist geboten.

Bleiben Sie der Kurve voraus

Es gibt einige Gründe, warum Apps diese In-App-Marketing-Strategien noch nicht vollständig ausschöpfen. Die typische Dauer von Entwicklungszyklen für mobile Apps entspricht nicht der Geschwindigkeit und Agilität anderer Kanäle wie Websites oder E-Mail-Marketing – ein ernsthaftes Hindernis. Der Hauptgrund ist jedoch die vergleichsweise unerfahrene Einstellung gegenüber der Nutzerbindung in mobilen Apps.

Doch die mobile Nutzung nimmt weiterhin rasant zu, und Endnutzer erwarten personalisierte, unaufdringliche App-Erlebnisse. Daher ist es so gut wie sicher, dass diese Strategien sich in absehbarer Zeit flächendeckend durchsetzen werden.

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by Polly Alluf
Quelle: Search Engine Watch

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