Konkret bedeutet das, dass Pay-per-Click auch in Zukunft relevant bleiben wird. Jeder Marketing- und Werbefachmann weiß, dass ein Teil seines Erfolgsrezepts (und seiner Beförderung) darin besteht, seine Fähigkeiten im Bereich Online-Werbung auszubauen und ein PPC-Experte zu werden.
Ich habe mit PPC Hunderttausende von Dollar für meine eigenen Unternehmen generiert, und das können Sie auch. Ich bin kein Guru, Zauberer oder Wunderkind. Tatsächlich habe ich bei meiner ersten Kampagne unzählige Fehler gemacht, Unmengen an Geld verloren und mein Unternehmen beinahe in den Ruin getrieben.
Aber ich habe es schließlich geschafft und bin jetzt ein Experte für PPC. Der Weg zum Profi ist steinig, aber der ROI ist die Mühe wert. Hier sind die drei wichtigsten Tipps, um PPC zu meistern, den Umsatz und das Engagement Ihrer Marke zu steigern und als Experte anerkannt zu werden.
1. Lerne die Plattformen kennen.
Der erste Schritt, um ein PPC-Experte zu werden, besteht darin, sich mit den wichtigsten Plattformen vertraut zu machen. Solange man nicht weiß, wie man die Tools einsetzt, erkennt man nicht, was möglich ist.
Die beiden Säulen des PPC-Marketings sind Google AdWords und Bing Ads. Die beiden Systeme ähneln sich, und sowohl AdWords als auch Bing Ads bieten Zertifizierungen für ihre Programme an. Lernen macht zwar nicht immer Spaß, ist aber wie üblich der beste Weg, in dieser Branche voranzukommen.
Sobald Sie sich über die verfügbaren Optionen informiert haben, überlegen Sie, welche Plattformen sich besonders gut für Ihre Branche eignen. Wenn Sie beispielsweise im E-Commerce, in der Modebranche, im Bereich Wohnaccessoires oder in anderen visuell ansprechenden Branchen tätig sind, sollten Sie die Funktion „Kaufbare Pins“ von Pinterest in Betracht ziehen. Diese ermöglicht es Nutzern, Ihre Produkte direkt über die Social-Media-Plattform zu kaufen.
Denken Sie daran, sich beim Lernen Zeit zu lassen – diese Plattformen werden die Werkzeuge sein, mit denen Sie Ihre Kampagnen erstellen, daher sollten Sie mit jeder einzelnen so vertraut sein, dass Sie die Stärken und Schwächen jeder Plattform für verschiedene Anwendungsfälle berücksichtigen können.
2. Verstehe dein Publikum.
Jetzt, da Sie die nötigen Werkzeuge haben, müssen Sie das Ziel verstehen: die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe gewinnen. Ein guter Ausgangspunkt hierfür sind Buyer Personas, falls Ihre Marke bereits welche entwickelt hat. Falls nicht, sind sie eine hervorragende erste Übung!
Analysieren Sie, wo sich Ihre Zielgruppe online aufhält. Nutzt sie hauptsächlich Google oder Bing (oder bevorzugt sie eine kleinere, spezialisiertere Suchmaschine wie DuckDuckGo)? Wie hoch ist ihr Einkommen? Welche Social-Media-Kanäle nutzt sie gerne und welche ignoriert sie?
Am wichtigsten ist es, zu verstehen, was Ihre Zielgruppe dazu bewegt, nach Ihrer Marke zu suchen. Warum wollen sie, was Sie verkaufen? Wann wollen sie es? Wie oft kaufen sie es?
Sobald Sie Ihre Zielgruppe so genau wie möglich definiert haben, können Sie Kampagnen erstellen, die genau auf sie zugeschnitten sind. Dies ist besonders wichtig bei Suchmaschinenwerbung, der wettbewerbsintensivsten Form des Pay-per-Click-Marketings (PPC), gilt aber branchenweit. Ein weiterer Vorteil: Der Erfolg Ihrer PPC-Kampagnen hilft Ihnen auch dabei, Ihre Zielgruppe genauer zu definieren – im Gegensatz zu dem, was Sie nur vermuten!
3. Lernen durch Tun (und Beobachten).
Sobald Sie sich mit den Tools vertraut gemacht und Ihre Zielgruppe definiert haben, kann es losgehen! Ihre ersten Kampagnen werden wahrscheinlich etwas holprig verlaufen, da Sie sich erst an das eingeschränkte Format von PPC gewöhnen müssen. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn die Kampagnen nicht sofort erfolgreich sind.
Eine hervorragende Methode, um schneller besser zu werden, ist die Analyse der PPC-Kampagnen Ihrer Konkurrenten. Achten Sie auf deren Alleinstellungsmerkmale und Branchentrends. Sie müssen herausfinden, welche Gemeinsamkeiten Sie erkennen, deren Missachtung Ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschafft, und welche Erfolgsfaktoren sich bewährt haben, die Sie ebenfalls nutzen sollten.
Sobald Sie sich mit PPC vertraut gemacht haben, werden Sie feststellen, dass die erlernten Lektionen auch auf andere Bereiche des Marketings anwendbar sind. Sie werden Zielgruppen besser identifizieren können, sich in Bieterwettbewerben sicherer fühlen und Ihre Slogans werden deutlich treffender sein.
Wie mir Stephan Sarandrea, Strategiedirektor der preisgekrönten PPC-Agentur Siteflood, erklärte: „PPC vereint die Kunst des Marketings – wertvolle Inhalte, ansprechende Designs und einprägsame Slogans – mit der Wissenschaft der Online-Werbung. Jede Anzeige ist recht klein, daher muss man sparsam mit dem Platz umgehen. Die Kombination beider Aspekte kann eine echte Herausforderung sein, aber auch ein sehr befriedigendes Puzzle, nicht zuletzt, weil PPC so stark auf Kennzahlen basiert! Man sieht innerhalb weniger Tage, ob man sich verbessert, und die Klicks zu beobachten, wenn man den perfekten Slogan formuliert hat, ist ein unbeschreibliches Gefühl, besonders nach tagelangen oder wochenlangen A/B-Tests.“
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by ANDREW-MEDAILLE
Quelle: Unternehmer






