3 Geheimnisse, die Ihre Web-Einnahmen in die Höhe schnellen lassen könnten

Ob Sie sich noch in der Anfangsphase des Wachstums Ihrer Online-Einnahmen für Ihr Verlagsgeschäft befinden oder diese bereits erfolgreich ausgebaut haben – Sie haben wahrscheinlich schon Wachstumsschmerzen erlebt oder werden sie früher oder später erleben. Irgendwann stagniert das vorherige Umsatzwachstum, und es wird schwierig, den nächsten Durchbruch zu erzielen und höhere Einnahmen zu generieren.

Verlage hingegen erzielen ihre Einnahmen hauptsächlich über diese drei Einnahmequellen:

  • Werbeeinnahmen
  • Affiliate-Angebote
  • E-Commerce

Doch während clevere Verlage wie BuzzFeed und Business Insider Tatsächlich haben wir durch die Kombination aller drei Ansätze schon lange Gewinne erzielt, doch war es lange Zeit keine leichte Aufgabe, die Online-Einnahmen für eine dieser Kategorien weiter zu steigern ... bis heute.

Nachfolgend finden Sie drei Geheimnisse, mit denen Sie Ihre Online-Einnahmen auf das nächste Level heben können, das Ihnen bisher verwehrt geblieben ist:

1. Nehmen Sie die Anzeigenoptimierung ernst.

Für alle, die Displayanzeigen auf ihren Webseiten schalten, um ihren Traffic zu monetarisieren: Früher war das Leben einfach. Vor etwa zehn Jahren war Google AdSense die einzig sinnvolle Werbemöglichkeit. Man konnte einfach AdSense-Codes auf die Seite einfügen und mit minimalem Aufwand passives Einkommen generieren. Google hatte ein Monopol auf dem Markt für Displaywerbung, weshalb es für Publisher kaum einen Grund gab, andere Einnahmequellen in Betracht zu ziehen.

Die Zeiten haben sich grundlegend geändert. AdSense gehört mit Googles verbessertem Produkt DoubleClick Ad Exchange nicht nur der Vergangenheit an, sondern der Display-Werbemarkt ist auch deutlich wettbewerbsintensiver geworden. Google konkurriert nun mit Facebook, Amazon, AOL, OpenX, AppNexus, Index Exchange und anderen großen Werbenetzwerken. Werbetreibende verlassen sich beim Mediaeinkauf nicht mehr ausschließlich auf Google, sondern verteilen ihre Ausgaben auf viele andere Werbenetzwerke. Kurz gesagt: Google hat sein Monopol in der Online-Werbebranche verloren.

Was bedeutet das für Sie? Sie können nicht länger nur Google AdSense in Ihrem Anzeigeninventar nutzen, denn Sie würden dadurch erhebliche Einnahmen verschenken. Verdienen Sie mehr als 1,000 US-Dollar pro Monat, sollten Sie von AdSense zu DoubleClick Ad Exchange wechseln. Bei Einnahmen von über 5,000 US-Dollar pro Monat empfiehlt sich die Implementierung eines Adservers, um mit anderen Werbenetzwerken im Wettbewerb mit Google bestehen zu können.

Es gibt zahlreiche Adserver zur Auswahl, doch einer sticht deutlich hervor: DoubleClick for Publishers (DFP). Dieses Google-Produkt ist für bis zu 90 Millionen externe Anzeigeneinblendungen kostenlos. DFP ermöglicht es Ihnen, Ihre Werbeeinnahmen zu steigern und zu diversifizieren, indem Sie innerhalb der Plattform mit anderen Werbenetzwerken konkurrieren. Dies ist der erste wichtige Schritt, den Publisher unternehmen, um ihre Werbeeinnahmen zu erhöhen.

Wenn Sie monatlich über 25,000 US-Dollar an Werbeeinnahmen erzielen, verschenken Sie höchstwahrscheinlich beträchtliche Werbeeinnahmen, weil Ihnen eine Strategie zur Anzeigenoptimierung fehlt. Hier müssen Sie eine wichtige Entscheidung treffen: Partnerschaft oder Eigenentwicklung. Sie können entweder mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, das sich auf Anzeigenoptimierung und -technologie spezialisiert hat, oder Sie bauen ein internes Team und die entsprechende Technologie auf.

Wenn Sie eine interne Werbeabteilung aufbauen möchten, sollten Sie bereit sein, Hunderttausende Euro in Gehälter und die Entwicklung von Ad-Tech zu investieren – und zwar innerhalb von über 12 Monaten. Diese anfängliche Investition mag zunächst abschreckend wirken; es gibt jedoch einige hervorragende Tools, die den Betrieb eines internen Ad-Ops-Teams deutlich erleichtern:

  • PubGuru: Eine Plattform, die die individuelle Anzeigenoptimierung durch einheitliches Reporting, einen Header-Bid-Ad-Server, einen DFP-Implementierungsassistenten und kostenlose Tools ermöglicht.
  • Prebid: Eine Open-Source-Header-Wrapper-Technologie, die es Publishern ermöglicht, Werbenetzwerke in Echtzeit gegeneinander konkurrieren zu lassen.
  • MonetizePros Consultants: Wenn Sie nicht sicher sind, wo Sie mit der Anzeigenoptimierung beginnen sollen oder wie Sie DFP implementieren können, kann Ihnen das Unternehmen helfen, den richtigen Weg einzuschlagen.

Wenn Sie eine Partnerschaft mit einem Unternehmen planen, das sich auf Ihre Werbeaktivitäten konzentriert, stehen Ihnen viele Optionen zur Auswahl und es gibt wichtige Punkte zu beachten. Besonders wichtig ist es, die Kontrolle über Ihr Werbeinventar zu behalten und volle Transparenz Ihrer Statistiken zu gewährleisten. Sie sollten außerdem A/B-Tests durchführen, um herauszufinden, welcher Werbepartner Ihren Websites die höchsten Werbeeinnahmen generiert.

Wir haben zahlreiche Anzeigeninventar-Setups von Publishern und die Performance verschiedener Ad-Operations-Partnerunternehmen analysiert. Besonders beeindruckt hat uns MonetizeMore aufgrund seiner Transparenz, des offenen Technologieansatzes und der konstant hohen Werbeeinnahmen.

2. Wechseln Sie von der Vermarktung von Affiliate-Angeboten zur Erstellung eigener Angebote.

Viele Webseitenbetreiber haben erfolgreich Nischenseiten aufgebaut, die Nutzern durch relevante und ansprechende Inhalte einen einzigartigen Mehrwert bieten. Anschließend verweisen sie auf hochwertige Produkte, die bei dieser Zielgruppe eine höhere Konversionsrate aufweisen. Ein Beispiel: eine Fitnessseite, die Gesundheitsprodukte bewirbt.

Die meisten Publisher müssen eine risikoreichere Affiliate-Strategie verfolgen, indem sie Traffic kaufen und auf Landingpages mit Affiliate-Angeboten weiterleiten. Sind die Konversionsraten hoch genug, lässt sich ein Gewinn erzielen. Angesichts der schwankenden Media-Einkaufspreise und Konversionsraten kann es jedoch schwierig sein, profitabel zu bleiben, insbesondere bei den niedrigen Konversionsraten, die wir in digitalen Werbe-Funnels beobachten.

Genau darin liegt die Chance! Die Unternehmen, denen diese Affiliate-Angebote gehören, streichen den Großteil der Verkaufserlöse ein, während Sie sich abmühen, Nutzer zum Kauf zu bewegen. Es gibt also keinen Grund, warum Sie nicht Ihre eigenen Affiliate-Angebote erstellen können.

Was bedeutet das? Sie können auch Ihre eigenen Online-Produkte erstellen. Manche sind natürlich schwieriger als andere, aber im Folgenden finden Sie einige Beispiele für Online-Produkte, die Sie realistisch entwickeln und mit denen Sie die volle Gewinnspanne erzielen können:

  • Informationsprodukte (z. B. E-Books, Inhaltsabonnements, Videokurse)
  • Business-to-Business (Bieten Sie die Dienstleistung selbst an)

Kreatives Denken und strategische Veränderungen können Ihre Gewinnmargen deutlich steigern. Sie eröffnen Ihnen zudem größere Umsatzchancen, da Sie Zwischenhändler ausschalten und direkt mit dem Produkt/der Dienstleistung zusammenarbeiten. Nutzen Sie die Gelegenheit, enger mit Ihrer Umsatzquelle zu kooperieren!

3. Aufbau neuer E-Commerce-Vertriebskanäle.

Wer einen eigenen Onlineshop betreibt, weiß, dass es viele potenzielle Vertriebskanäle gibt. Organischer Suchmaschinen-Traffic ist wichtig, aber oft hart umkämpft und eher eine langfristige Strategie. Bezahlter Traffic über Facebook und AdWords bietet ebenfalls großes Potenzial. Allerdings können die hohen Klickpreise die Gewinnmargen stark schmälern.

Die meisten E-Commerce-Websites nutzen bereits soziale Medien, Nischenforen und PR; doch unkonventionelle Kanäle bieten aufgrund des geringeren Wettbewerbs ein größeres Potenzial. Wer „anders“ denkt und unerschlossene Kanäle nutzt, kann deutlich stärkere Erfolge erzielen als mit herkömmlichen Kanälen. Einige Beispiele:

  • Amazon FBA, Walmart.com und Aliexpress: Warum nicht einige der größten Online-Marktplätze der Welt nutzen?
  • Affiliate-Programm: Dies kann intern erfolgen oder an ein Affiliate-Netzwerk wie Commission Junction ausgelagert werden.
  • Bündelung mit anderen Einzelhändlern: Sie können Partnerschaften mit anderen relevanten Einzelhändlern eingehen, die komplementäre Produkte oder Dienstleistungen anbieten, und Bündelungsoptionen mit Rabatten anbieten.
  • Gutscheine: Bieten Sie Rabattgutscheine an und bewerben Sie diese auf einigen der größten Gutscheinportale, wie zum Beispiel RetailMeNot.

Durch die Kombination aus der Optimierung Ihrer bestehenden Vertriebskanäle und der Erschließung neuer Bereiche werden Sie in Ihrem E-Commerce-Geschäft wahrscheinlich deutliche Umsatzsteigerungen erleben!

Abschließende Gedanken

Voilà: Mit jeder dieser drei Strategien können Sie Ihr Online-Umsatzwachstum steigern. Manche Websites können E-Commerce, Affiliate-Marketing und Display-Werbung erfolgreich auf derselben Seite kombinieren. Stellen Sie einfach sicher, dass Sie über die nötigen Ressourcen verfügen, um jeden Kanal kontinuierlich zu optimieren. Und jetzt … legen Sie los und starten Sie diese Strategien, um zu sehen, wie Ihre Online-Umsätze explodieren!

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by Thomas Smale
Quelle: Unternehmer

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