Das heißt aber nicht, dass Investitionen in PPC sinnlos sind. Daten zeigen, dass es im Bereich PPC noch viel Verbesserungspotenzial gibt und Unternehmen ihre Anzeigen kreativer, produktiver und profitabler gestalten können.
Wenn Sie Ihre bezahlte Suchkampagne stärken möchten, lesen Sie weiter, um die wichtigsten Trends und Taktiken kennenzulernen, auf die Sie 2019 achten sollten.
Neue PPC-Kanäle
Facebook und Google sind die beiden beliebtesten Kanäle für PPC-Anzeigen. Das ist nicht verwunderlich, denn Facebook verzeichnet 2.27 Milliarden monatlich aktive Nutzer und Google hält 92.74 % Marktanteil im Suchmaschinenbereich. Es gibt jedoch auch andere Plattformen, die Sie ausprobieren können.
LinkedIn ist die beste Wahl, um Fachkräfte oder B2B-Kunden anzusprechen. Softwareunternehmen können hier ihre Produkte gezielter an Unternehmen vermarkten. Die Lifestyle-Plattformen Pinterest und Instagram eignen sich gut für Lifestyle-Inhalte, die sich hauptsächlich um Produkte, Dienstleistungen und Konsumgüter drehen.
In-App-PPC-Anzeigenplatzierungen sind sowohl für Unternehmen als auch für Käufer nützlich. Beispielsweise könnte ein Kurierdienst einen lokalen Online-Shop ansprechen, der seine Logistik verbessern möchte, und zwar über dieselben Plattformen, die er auch zur Produktwerbung nutzt. Probieren Sie verschiedene Plattformen aus, um herauszufinden, welche für Sie am besten funktionieren.
Investitionen in Mobilfreundlichkeit
Statista prognostiziert, dass es bis 2019 weltweit rund 2.5 Milliarden Smartphone-Nutzer geben wird. Mobile Endgeräte werden in den USA voraussichtlich das Fernsehen als meistgenutztes Medium überholen. Unternehmen können die Tatsache nicht länger ignorieren, dass die meisten Erwachsenen durchschnittlich 3.5 Stunden täglich online mit ihren Smartphones verbringen. Wer seine Werbung bisher nicht für mobile Endgeräte optimiert hat, könnte 2019 Schwierigkeiten bekommen.
Überprüfen Sie die Kosten, Klicks und Konversionsraten Ihrer PPC-Anzeigen in Google Ads. Welcher Anteil kommt von Mobilgeräten? Welches Medium bietet die niedrigsten Kosten pro Konversion? Falls die Antwort „Mobil“ lautet, analysieren Sie, wie Sie diese Daten zu Ihrem Vorteil nutzen können. Erstellen Sie mehr für Mobilgeräte optimierte Anzeigen und überwachen Sie die Konversionen. Führen Sie Testkampagnen durch und prüfen Sie die Auswirkungen auf Ihren Gewinn.
Vorbereitung auf die Sprachsuche
Dienste wie Siri, Alexa, Bixby und Google Assistant werden SEO und SEM künftig maßgeblich beeinflussen. Ihre PPC-Strategie sollte sich daher an diese Veränderungen anpassen. Im Jahr 2017 wurde jede fünfte mobile Suche per Sprachsuche durchgeführt. Rund 70 % dieser Suchanfragen erfolgten in natürlicher Sprache.
Erfahren Sie, wie Sie Sprachsuchanfragen identifizieren und Ihre Anzeigen so gestalten, dass sie genau diese Nutzer ansprechen. Aufgrund ihres dialogorientierten Charakters sind Sprachsuchanfragen meist länger (etwa sechs Wörter) und beginnen mit den W-Fragen: Wer, Was, Wann, Wo, Warum und Wie. Sie konzentrieren sich oft auf lokale Anfragen wie „Wo befinden sich die nächsten Geldautomaten in meiner Nähe?“. Dies ist entscheidend, um das Nutzerverhalten genau zu analysieren und gezieltere Werbemöglichkeiten zu eröffnen, insbesondere in Ihrer unmittelbaren Umgebung.
Fazit
Im Bereich PPC stehen viele spannende Entwicklungen bevor. Wer sich auf diese Trends vorbereitet, kann sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern. Die kontinuierliche Anpassung und Optimierung Ihrer Strategie in Ihren digitalen Marketingkampagnen ist unerlässlich, um Ihre Performance zu erhalten und zu verbessern. Verfolgen Sie daher aufmerksam alle neuen Informationen, die Experten in den kommenden Monaten veröffentlichen werden!
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von einem Gastautor Jake Smith
Bio: Jake Smith ist Marketingdirektor bei Go People. In seiner Freizeit surft er gerne am Bondi Beach.






