Verbessern Sie Ihre Konversionsrate und steigern Sie Ihren Umsatz mit diesen Grundlagen des UX-Designs.

Wussten Sie, dass 88 Prozent der Verbraucher nach einer negativen Erfahrung wahrscheinlich nicht mehr auf eine Website zurückkehren?

Das ist eine erschreckende Statistik, aber sie sagt sicherlich etwas über die Bedeutung der Benutzererfahrung beim Webdesign aus.

Die Nutzererfahrung (User Experience, UX) beschreibt das Gesamterlebnis eines Besuchers auf einer Website, in einem Programm oder in einer mobilen App. Sie wird nicht durch ein einzelnes Designelement oder Layout bestimmt, sondern ist vielmehr eine umfassende Zusammenstellung vieler kleiner Interaktionen, die positive oder negative Gefühle gegenüber der Website und damit auch gegenüber dem Mutterunternehmen hervorrufen.

Die emotionale Bindung, die Nutzer als direkte Folge des UX-Designs empfinden, wirkt sich unmittelbar auf die Markenidentität, die Kundenbindung und den Geschäftserfolg aus.

Laut einer Studie der Stanford University betrachten über 46 Prozent der Verbraucher das Design einer Website als einen der wichtigsten Indikatoren für Glaubwürdigkeit – eine Eigenschaft, die für Marken unerlässlich ist, um neue Kunden zu gewinnen und sie dann zu Stammkunden zu machen.

Doch diese drei einfachen Designtipps werden Ihre Benutzererfahrung verbessern, die Konversionsrate und den Umsatz steigern und letztendlich Ihr Unternehmen wachsen lassen.

1. Einheitliches Branding einführen.

Studien belegen, dass ein einheitliches Branding den Umsatz um bis zu 23 Prozent steigern kann. Darüber hinaus trägt eine konsistente visuelle Identität auf allen Plattformen und Geräten – einschließlich Ihrer Website – dazu bei, eine Marke zu schaffen, mit der Konsumenten gerne interagieren und die sie immer wieder zu Ihnen zurückkehren lässt.

Diese einheitliche visuelle Identität lässt sich leicht reproduzieren. Die besten Webseiten zeichnen sich durch eine wiedererkennbare Farbpalette, informative und wertvolle Bilder, eine konsistente Typografie und ein dezentes Branding auf jeder Seite aus – oft in Form eines wasserzeichenartigen Logos. Dieses konsistente Branding schafft eine stabile Umgebung, in der Ihre Nutzer die gesuchten Produkte oder Informationen finden, ohne abgelenkt oder verwirrt zu werden. Sie wissen, wo sie sind, was sie erwartet und haben nun Zeit, sich zu entscheiden, was sie tun möchten.

Walmart ist ein hervorragendes Beispiel für konsistentes Branding und ein gelungenes Nutzererlebnis. Die Investition des Megastores in ein modernes, schlichtes Logo und eine benutzerfreundliche Website hat ein intuitives und komfortables Online-Shopping-Erlebnis geschaffen. Das ursprünglich große Logo wird zu einem einfachen, responsiven Symbol verkleinert, doch in jeder Version – ob für Desktop, Tablet oder Smartphone – bleibt die grundlegende Struktur der Website erhalten.

Nutzer können schnell suchen, einfach auf ihren Warenkorb und ihr persönliches Konto zugreifen und im Handumdrehen zur Startseite zurückfinden, falls sie sich auf der Website verirren sollten. Dieses schlichte, übersichtliche und kundenorientierte Design ist in den typischen Walmart-Farben Blau und Gelb gehalten und spiegelt die Bildsprache und Botschaft wider, die jedes Produkt von Walmart prägen. Marketing Die Werbematerialien reichten von Werbespots über Social-Media-Posts bis hin zu Bannerwerbung. Walmart setzte auf eine einheitliche Markenidentität und eine benutzerfreundliche Website statt auf unnötigen Schnickschnack – und das zahlte sich aus. Der E-Commerce-Umsatz stieg im vierten Quartal 2017 um 23 Prozent – ​​genau wie in der Studie prognostiziert.

2. Verwenden Sie klare Handlungsaufforderungen.

Wie die Autorin Nora Roberts sagte: „Wer nicht nach dem strebt, was er will, wird es nie bekommen.“ Diese Aussage trifft insbesondere auf Webdesign zu. Erstaunlicherweise wissen manche Kunden selbst dann nicht, welche Aktion Sie von ihnen erwarten, nachdem sie Ihre Website gefunden haben – bis Sie es ihnen durch klare Sprache und Handlungsaufforderungen (CTAs) unmissverständlich vermitteln.

Um das UX-Design – und die Effektivität – eines CTA-Buttons zu maximieren, sollten einige Regeln beachtet werden:

  • Gestalten Sie Schaltflächen groß und vollständig klickbar – verlassen Sie sich nicht nur auf den Text innerhalb der Schaltfläche.
  • Verfassen Sie eine klare und leicht verständliche Botschaft. Diese darf spielerisch und markenkonform sein, aber am wichtigsten ist, dass die Nutzer sofort verstehen, was passiert, wenn sie auf den Button klicken. (Bonus-Tipp: Verwenden Sie ein Verb, ein Adjektiv, das Dringlichkeit ausdrückt, und halten Sie den gesamten Call-to-Action kurz und prägnant.)
  • Die Schriftart sollte gut lesbar und groß sein – jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, mit trendigen, verschnörkelten Schriftarten zu experimentieren, die Sie vielleicht erst kürzlich entdeckt haben. Bleiben Sie bei einer schlichten serifenlosen Typografie.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Handlungsaufruf deutlich sichtbar ist. Bleiben Sie innerhalb Ihrer Farbpalette, aber verwenden Sie einen Farbton oder eine einzigartige Form, die die Handlungsaufforderung hervorhebt und die Aufmerksamkeit des Nutzers weckt, um die Konversionsrate zu steigern.
  • Wenn es zu Ihrer Ästhetik passt, fügen Sie kleine, ergänzende Designelemente hinzu, wie zum Beispiel einen Pfeil oder einen Einkaufswagen.
  • Nutzen Sie Leerraum, damit die Botschaft atmen kann.

3. Entwickeln Sie für Konsumenten – nicht für Designer.

Letztendlich ist eine Website nicht für Designer oder ein Unternehmen gedacht, sondern für die Konsumenten. Bevor Designer also Funktionen hinzufügen oder Änderungen vornehmen, sollten sie zunächst genau prüfen, welche Auswirkungen dies auf die Nutzererfahrung und die Customer Journey hat.

Sobald Sie Marktforschung betrieben haben, werden Sie und Ihr Team verstehen, welche Merkmale für die Kunden am wichtigsten sind und welche – selbst wenn sie schön sind – keinen Unterschied für das Gesamterlebnis und die Interaktion des Kunden mit Ihrer Marke ausmachen.

Abschließend sollten Sie nach jeder UX-Designverbesserung unbedingt einen A/B-Test durchführen, um sicherzustellen, dass die neue Funktion funktionsfähig ist und zu besseren Konversionsraten führt. Studien zeigen, dass die meisten Unternehmen die beste Konversionsratenoptimierung durch A/B-Tests erzielen, anstatt alles flächendeckend zu implementieren.

Letztendlich zahlt sich die Investition in UX-Design langfristig aus. Natürlich gibt es weitere Möglichkeiten, die UX zu verbessern, wie z. B. kurze Ladezeiten und Website-Geschwindigkeit, effektive Suchmaschinenoptimierung (SEO) sowie integriertes Content-Marketing und Videos. Doch indem Sie die Customer Journey auf jedem Gerät berücksichtigen, eine intuitive Navigation gestalten und auf klare Botschaften und Handlungsaufforderungen setzen, begeistern Sie Ihre Kunden mit einer angenehmen Interaktion und binden sie langfristig an Ihre Website.

 

 

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by Gabriel Shaoolian

Quelle: Unternehmer.com

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