Digitale Marketingtrends, die die Art und Weise verändern, wie wir Konsumenten ansprechen.

Die Welt verändert sich, und die Technologie spielt dabei eine führende Rolle. Heute wird alles digitalisiert – Unterhaltung, Gesundheit, Immobilien, Bankwesen und sogar Währungen. Das ist jedoch verständlich. Allein in Nordamerika sind 89 % der Bevölkerung online (Abonnement erforderlich).

Da sich alles ins Digitale verlagert, setzen auch Unternehmen verstärkt auf Online-Marketing. Um im digitalen Marketing bestehen zu können, müssen Marken mit den neuesten Trends Schritt halten. Die Zielgruppe erfolgreich zu erreichen, bedeutet heutzutage nicht mehr nur, Fernseh- und Printanzeigen zu schalten. Soziale Medien sind das neue Schlachtfeld für Digitalmarketer, denn 3.3 Milliarden Menschen nutzen sie aktiv.

Bemerkenswerterweise gaben laut Daten vom Januar 2018 (Abonnement erforderlich) 24 % der 5,700 befragten globalen Marketingfachleute an, dass soziale Medien in den letzten fünf Jahren ein wichtiger Bestandteil ihres Marketings gewesen seien.

Um im dynamischen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Experten im digitalen Marketing die neuesten Technologietrends verfolgen. Social-Media-Marketing-Agenturen wie unsere arbeiten unermüdlich daran, Konsumenten zu erforschen und herauszufinden, was sie zur Interaktion mit Marken bewegt. Wir suchen stets nach den besten Online-Lösungen, die die Bedürfnisse der Endnutzer unserer Kunden auf einfachste und kosteneffizienteste Weise erfüllen – sei es durch die Entwicklung neuer Technologien oder die Anpassung an aktuelle Trends.

Nach eingehender Recherche präsentieren wir Ihnen hier die wichtigsten Trends im digitalen Marketing, die 2018 den Weg weisen.

1. Interaktive Chatbots

Chatbots gibt es schon seit einiger Zeit. Die Technologie, die Text, Sprache und Messaging kombiniert, um direkt mit Konsumenten zu kommunizieren, wird schon länger eingesetzt als Virtual Reality. Doch in diesem Jahr steht sie im Rampenlicht.

Laut einem Bericht von Grand View Research aus dem Jahr 2017 wird der globale Chatbot-Markt voraussichtlich jährlich um 24.3 % wachsen und bis 2025 ein Volumen von 1.25 Milliarden US-Dollar erreichen. LivePerson führte 2017 eine Umfrage unter 5,000 Verbrauchern in sechs Ländern durch und stellte fest, dass 67 % der Befragten Chatbots für den Kundensupport nutzen. Darüber hinaus äußerten 38 % positives Feedback, während nur 11 % negative Erfahrungen mit der Technologie machten.

Messaging-Apps wie Facebook Messenger und WhatsApp nutzen ebenfalls Messenger-Bots, die speziell dafür entwickelt wurden, Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Dies geschieht nicht nur durch Markenpromotion, sondern auch, um potenziellen Nutzern ein personalisiertes Kundenservice-Erlebnis zu bieten.

Der Hauptgrund für den Erfolg dieser Technologie liegt wahrscheinlich darin, dass sie das Informationsbedürfnis der Verbraucher schnell und präzise befriedigt. Chatbots können zudem Daten über ihre Nutzer sammeln, was dazu beiträgt, die Interaktion mit ihnen zu verbessern.

Wie bei jeder anderen Technologie gibt es natürlich einige Punkte zu beachten, bevor man sie einführt. Marketingfachleute sollten überlegen, wo sie Chatbots einsetzen. Unternehmen mit hoher Facebook-Interaktion könnten beispielsweise einen Chatbot in ihren Facebook Messenger integrieren; Unternehmen mit mehr Website-Traffic profitieren hingegen eher von Website-Chatbots.

Dennoch bietet die Technologie nicht nur eine effizientere und reaktionsschnellere Möglichkeit, mit Kunden umzugehen, sondern ist auch kostengünstiger als die Einstellung von Kundendienstmitarbeitern.

2. Sprachsuche

Da immer mehr Menschen mobil unterwegs sind, steigt auch die Nutzung von Sprachsuche und Sprachbefehlen. Sprachassistenten ermöglichen es mobilen Nutzern, online auf Informationen zuzugreifen und bestimmte Aufgaben wie nie zuvor zu erledigen. Allein in den USA wird für 2018 ein Anstieg der Nutzung von Sprachassistenten um 128.9 % gegenüber 2017 erwartet. Das entspricht insgesamt 35.6 Millionen Amerikanern, die den Dienst mindestens einmal im Monat nutzen.

Das Wachstum ist zwar positiv, stellt Unternehmen aber auch vor große Herausforderungen. Anders als bei herkömmlichen Online-Suchen mit seitenlangen Ergebnissen liefert die Sprachsuche nur die relevanteste Antwort auf eine Anfrage. Unternehmen möchten genau dieses eine Ergebnis liefern, das der Sprachanfrage des Nutzers entspricht.

Was bedeutet das für Online-Marketer? Es bedeutet, Inhalte für die Sprachsuche zu optimieren. Veröffentlichen Sie Inhalte, die die Fragen der Nutzer beantworten oder lösen. Wichtig ist dabei, eine natürliche, umgangssprachliche Ausdrucksweise sowie längere Phrasen oder ganze Sätze als Keywords zu verwenden. Das hilft nicht nur dem Endnutzer, sondern macht die Inhalte auch sprachsuchfreundlich.

3. Integration von KI- und Blockchain-Technologien

Die Blockchain-Technologie revolutioniert bereits die Art und Weise, wie die Welt Finanzen und Finanzsysteme betrachtet. Ihr Potenzial beschränkt sich jedoch nicht auf diese Sektoren. In den letzten Jahren hat sie sich bereits auf das digitale Marketing ausgeweitet.

Dank moderner Technologie können Marketingfachleute nachverfolgen, wo ihre Anzeigen platziert werden und sicherstellen, dass echte Konsumenten und nicht automatisierte Bots auf die Anzeigen klicken. Dadurch werden die Daten zur Kundeninteraktion zuverlässiger und die Marketingressourcen der Marken optimal genutzt.

Auch Verbraucher profitieren von der Transparenz der Blockchain-Technologie, da sie ihnen mehr Kontrolle darüber gibt, wie ihre persönlichen Daten von Werbetreibenden verwendet werden. Steigt das Vertrauen der Verbraucher, erhöht sich auch die Bereitschaft, persönliche Informationen preiszugeben. Dies hilft Marketingfachleuten und Unternehmen, sie besser kennenzulernen.

Es gibt einige bahnbrechende Dienste, die Marketern helfen, Marketingmaßnahmen mithilfe der Blockchain effektiv zu verfolgen und so sicherzustellen, dass jeder Cent dort eingesetzt wird, wo er hin soll. Obwohl dies zusätzliche Kosten verursacht, rechtfertigt der Return on Investment die Mehrausgaben, da so gewährleistet wird, dass jede Anzeige die Zielgruppe erreicht.

4. Influencer Marketing

In der heutigen, von sozialen Medien geprägten Welt tendieren Menschen dazu, authentische und reale Erlebnisse zu suchen. Potenzielle Kunden glauben eher einer echten Person als einer Werbung, die die Vorzüge eines bestimmten Produkts oder einer Marke anpreist. Hier kommen Influencer ins Spiel.

Influencer-Marketing kann zwar sehr effektiv sein, aber auch kostspielig. Um das Marketingbudget optimal zu nutzen, sollten Unternehmen ihre Influencer sorgfältig auswählen und sicherstellen, dass die eingesetzten Markenbotschafter die richtige Zielgruppe ansprechen und erreichen. Ein aussagekräftiger Hashtag, der leicht zu merken und zu verwenden ist, trägt zusätzlich zum Erfolg der Kampagne bei.

Um im digitalen Marketing erfolgreicher zu sein, sollten Strategien regelmäßig überprüft und bewertet werden. Die Berücksichtigung neuester Technologien und Trends im digitalen Marketing ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.

 

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by Atanu Shaw

Quelle: forbes.com

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