7 Vorteile programmatischer Werbung und warum sie ein unverzichtbares digitales Marketinginstrument ist

Erfolgreiche Unternehmen nutzen nicht nur einen, sondern mehrere effektive digitale Marketingkanäle bzw. -tools. Dadurch steigern sie ihre Marketingreichweite und erzielen bessere Ergebnisse.

Programmatische Werbung ist ein solches Instrument, das sich für Unternehmen als vorteilhaft erweist. Laut dem AdRoll-Bericht „State of Performance Marketing“ 2017 hat programmatische Werbung – die algorithmengesteuerte Ausrichtung von Werbeeinheiten auf spezifische Zielgruppen – in allen Marketingbereichen, insbesondere aber bei Social-Media-Marketern, rasant an Bedeutung gewonnen.

Es wurde festgestellt, dass mehr als 70 Prozent der Marketingfachleute programmatische Anzeigen auf Social-Media-Plattformen schalten, mehr als die Hälfte nutzt sie auf Mobilgeräten und fast 40 Prozent verwenden sie für Videomarketing.

Die Gesamtinvestitionen in programmatische Werbung sind in den letzten Jahren rasant gestiegen. Im Jahr 2013 gaben nur 7 Prozent der Marketingverantwortlichen mehr als 50 Prozent ihres Budgets für programmatische Lösungen aus, aber im Laufe des Jahres 2016 investierten 50 Prozent der Marketingverantwortlichen mehr als die Hälfte ihres Jahresbudgets in programmatische Werbung.

Programmatische Werbung ist eine Werbeform, die auf Zwischenhändler verzichtet. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, mit Menschen zu kommunizieren oder zu verhandeln. Der Gedanke an minimales menschliches Eingreifen mag zunächst abschreckend wirken, bietet aber nachweislich zahlreiche Vorteile.

1. Programmatische Werbung bietet Echtzeitdaten und -einblicke

Da es sich um eine automatisierte Technologie handelt, wird die Datenerfassung und -analyse effizienter und liefert wertvolle Erkenntnisse zur Optimierung jeder Kampagne. Es ist einfach nachzuverfolgen, wo eine Anzeige geschaltet wird und wie hoch die Interaktionsrate ist. Diese Daten können dann genutzt werden, um die Kampagne anzupassen und gezielt in die richtigen Bereiche zu investieren.

2. Flexibel auf sich ändernde Marktdynamiken

Programmatische Einkaufskampagnen nutzen künstliche Intelligenz, die Daten in Echtzeit erfassen und analysieren kann. Durch die Betrachtung des Preis-Leistungs-Verhältnisses (Impressionen und Traffic), der Conversions, Klicks und der Dauer jeder einzelnen Aktion lässt sich auf die sich verändernde Marktdynamik reagieren.

Programmatische Einkaufssysteme verfügen über Tools, die rund um die Uhr aktiv sind und regelmäßig Anpassungen vornehmen, um die Performance zu messen und optimierte Kampagnen zu liefern. Dadurch können sich Marketer auf die eigentliche Strategie und die Erstellung effektiverer Anzeigen konzentrieren, anstatt viel Zeit mit Taktiken zu verbringen.

3. Werbetreibende zahlen nur für relevante Impressionen.

Programmatische Werbung eröffnet eine Reihe von Möglichkeiten, die bei der manuellen Anzeigenschaltung, wie sie früher üblich war, nicht realisierbar wären. Sie ermöglicht es Werbetreibenden, digitale Medien zu beziehen, ohne vorher einen Preis aushandeln zu müssen; sie zahlen lediglich für die tatsächlich erzielten Impressionen.

Sie können auch eine Mindestanzahl an Impressionen oder ein Mindestbudget festlegen, was digitale Werbung flexibel macht, und sie können digitale Medien über verschiedene Publisher hinweg kaufen, was die Verwaltungskosten drastisch reduziert.

4. Transparent

Programmatische Werbung bietet im Vergleich zu traditioneller Werbung mehr Transparenz. Mithilfe programmatischer Werbung können Werbetreibende in Echtzeit nachverfolgen, welche Websites ihre Anzeigen erreichen, welche Art von Kunden ihre Anzeige sehen und welche Kosten mit der Werbung verbunden sind, um Werbekampagnen bedarfsgerecht zu optimieren.

Informationslücken und Unklarheiten sind hier absolut ausgeschlossen. Mit einem Mausklick können Marketingfachleute und Werbetreibende alle Details ihrer laufenden Kampagne einsehen.

5. Programmatische Werbung minimiert Fälle von Anzeigenbetrug.

Anzeigenbetrug ist ein ernstes Problem, das Publishern erhebliche Umsatzeinbußen beschert. Programmatic Advertising bekämpft und löst dieses Problem, indem es Systeme bereitstellt, die Kampagnen auf Kurs halten. Sollten anfänglich Verluste entstanden sein, können diese reinvestiert werden, um Leads und Conversions zu generieren.

Dies wird Werbetreibenden künftig dabei helfen, ihre wichtigsten Leistungsindikatoren zu erreichen. Dazu werden Traffic-Muster analysiert, um die Herkunft von Klicks zu ermitteln und festzustellen, ob diese tatsächlich zu Conversions führen. Mithilfe von Technologien des maschinellen Lernens lassen sich minderwertige Leads herausfiltern und aussortieren, sodass man sich verstärkt auf Kanäle konzentrieren kann, die bessere Ergebnisse liefern.

6. Effizienz

Programmatische Werbung zählt zu den effizientesten Marketingoptionen, die derzeit verfügbar sind. Die erfolgreiche Kombination aus Echtzeit-Tracking, präzisem Targeting und punktgenauer Optimierung ermöglicht hocheffiziente Kampagnen, die Marketer für ihre zielgerichteten Werbeausgaben benötigen. Sie erreichen die gewünschten Unternehmen oder Marken, ohne ihr Budget zu sprengen.

7. Erhöhte Reichweite

Programmatische Werbung bietet im Vergleich zu traditionellen Kanälen ein enormes Reichweitenpotenzial. Täglich surfen bis zu 3.7 Milliarden Menschen im Internet – das bedeutet weitaus größere Reichweiten als beispielsweise eine Werbetafel an der Autobahn. Werbetreibende erhalten jederzeit, beispielsweise stündlich oder täglich, einen genauen Überblick darüber, wie viele Menschen ihre Anzeigen erreichen.

Da Nutzer ständig zwischen verschiedenen Geräten und Plattformen wechseln, sind Marketer gezwungen, die ihnen zur Verfügung stehenden Daten, insbesondere Social-Media-Daten, bestmöglich zu nutzen. Große technologische Umbrüche haben dazu geführt, dass Marketer sich von einem rein auf den letzten Klick fokussierten Modell hin zu einem differenzierteren Ansatz bewegen, der verschiedene Touchpoints und Nutzeraktionen berücksichtigt, um die tatsächlichen Umsatztreiber ihres Unternehmens zu identifizieren.

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Quelle: TECHSTORY.

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